Wermelskirchen: 13 Unfälle auf eisglatten Straßen

Polizei sperrte für eine Stunde L 409 : Wintereinbruch – 13 Unfälle auf spiegelglatten Straßen

Den Wintereinbruch mit Frostgraden haben etliche Autofahrer am Montagmorgen offenbar  völlig unterschätzt: Auf spiegelglatter Fahrbahn aufgrund überfrierender Nässe krachte es innerhalb von zweieinhalb Stunden in Wermelskirchen 13 Mal.

In zwei Fällen wurden Menschen leicht verletzt, berichtet Polizeisprecher Richard Barz auf Nachfrage dieser Zeitung. Besonders betroffen waren die Tallagen und Steigungsstrecken L 409 hinunter zur Preyersmühle, die Kenkhauser Straße und die Eschbachtalstraße.

Gleich mehrere Autos waren auf der L 409 zusammengestoßen. „Wir haben die Straße nach der Karambolage vorübergehend komplett gesperrt und erst einmal den Streudienst angefordert“, berichtete Polizeisprecher Richard Barz. Rund eine Stunde konnte in beide Richtungen nicht gefahren werden. Der Winterdienst rückte an und streute die glatte Fahrbahn ab. Doch just danach, als die Straße wieder frei gegeben worden war, ereignete sich auf dieser kurvenreichen Landstraße gegen circa 7.20 Uhr erneut ein Unfall, in den ein Fahrer eines Kleintransporters und Fahrer von drei Autos verwickelt waren. „Um 8 Uhr war der Spuk schon wieder vorbei“, sagt Barz zu der tückischen Wetterlage zum Wochenstart.

Die Rufbereitschaft des Winterdienstes war nach Angaben von Kreissprecherin Hannah Weisgerber bereits am Samstag unterwegs, um den Zustand der Straßen zu prüfen. Als diese „Scouts“ am frühen Montagmorgen prüften, ob er der Streudienst ausrücken sollte, habe bei zwei, drei Grad plus zunächst nichts auf eine mögliche gefährliche Straßenglätte hingedeutet. Doch schließlich musste dann doch noch Salz gestreut werden.

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