Neues Verpackungsgesetz Wenig Nachfrage nach Mehrweg-Geschirr in Wermelskirchen

Wermelskirchen · Seit dem 1. Januar müssen vor allem große Restaurants für ihre Speisen außer Haus Mehrwegsysteme anbieten. Viele heimische Unternehmen sind noch in der Findungsphase. Kunden würden die Mehrweg-Dosen kaum einfordern.

Seit dem 1. Januar ist in Deutschland das neue Verpackungsgesetz in Kraft getreten: „Recup“ ist eines von mehreren Mehrweg-Geschirr-Systemen.

Seit dem 1. Januar ist in Deutschland das neue Verpackungsgesetz in Kraft getreten: „Recup“ ist eines von mehreren Mehrweg-Geschirr-Systemen.

Foto: obs/reCup GmbH

Pommes, Dönerfleisch und Salat: Die Kundin, die gerade ihr Abendessen bei Tulga Bildik im Imbiss „Bei Ali“ bestellt, ist Stammkundin. Ihr reiche die Einwegverpackung, sagt sie. Alles andere sei so aufwändig, ergänzt sie dann und nimmt ihre Schachtel mit der warmen Mahlzeit mit nach Hause. „Die Nachfrage nach Mehrweg-Geschirr ist bei uns sehr gering“, sagt Tulga Bildik. Ganz selten bringe mal ein Kunde seinen eigenen Tuppertopf mit, wenn er Pommes bestelle.