Wermelskirchen: WDR-Tag: 6000 Stimmen schon gezählt

Wermelskirchen : WDR-Tag: 6000 Stimmen schon gezählt

Auf Videos, Facebook, Internetseiten: Überall versucht Wermelskirchen Stimmen für den WDR 2-Tag zu gewinnen. Erfolgreich sind auch die Aktionen in Märkten und bei Veranstaltungen. Bei WiW liegen schon 6000 Unterschriften.

Der Sprint im Wettbewerb um den WDR 2-Tag mit Anastacia und Tim Bentzko läuft im Wortsinne auch bis ins Bürgermeister-Büro. Auf dem Werbe-Video aus dem Rathaus sprintet Bürgermeister Eric Weik auf die Kamera von Wermelskirchen TV-Mann Matthias Pahl zu und wirbt für das Bürgervotum zum WDR 2-Tag. Bisher etwas mehr als 1800 User haben sich dieses Video angeschaut. Aber es können leicht mehr werden, denn der 30 Sekunden-Beitrag ist auf der städtischen Homepage und auf der Internetseite des Stadtmarketing-Vereins WiW verlinkt. "London—Paris—Wermelskirchen", plakatiert das Video schon mal vorsorglich im Abspann. Crossmedial wirbt Wermelskirchen jetzt für sich sozusagen auf allen Kanälen.

Erfolgreich sind aber auch die Unterschriftensammlungen im Toom-Markt und beim Benefizkonzert am Freitag verlaufen, wie André Frowein berichtet. Das WiW-Vorstandsmitglied hat 400 Stimmen vom Konzert und 3000 aus dem Toom-Markt vorliegen, insgesamt seien es schon 6000. Morgen gebe es zudem beim WDR einen Zwischenstand über das Online-Voting. Frowein ist zuversichtlich, die erforderlichen mindestens 10 000 Stimmen zusammenzubringen. Außerdem werde der Countdown bis nächste Woche Donnerstag früh mit einer weiteren Unterschriftensammlung im Obi-Markt und einem Interview-Video mit dem Burscheider Bürgermeister begleitet. Denn bekanntlich hat Stefan Caplan (Burscheid) ebenso seine Unterstützung zugesagt wie Bürgermeister Uwe Ufer aus Hückeswagen. Stimmen für Wermelskirchen als Ausrichter des WDR 2-Tages gibt es sogar aus Dortmund. Denn die Wermelskirchener Schlachtenbummler Edgar Rüssel und Matthias Pahl haben laut Frowein am Samstag sogar im Dortmunder Fußballstadion Unterschriften gesammelt.

Matthias Pahl und André Frowein haben auch in der Nachbarstadt Hückeswagen schon ein Video für den WDR 2-Tag gedreht. Frowein interviewt Hückeswagener auf der Straße und Pahl den dortigen Bürgermeister Uwe Ufer in seinem Rathaus-Büro. Eine Hückeswagenerin sagt auf der Straße, sie erkläre sich mit Wermelskirchen solidarisch. Sie werde auch zum Konzert von Anastacia und Tim Bentzko nach Wermelskirchen kommen, verspricht sie vorsorglich. Ihr schließen sich weitere Hückeswagener an und versprechen ebenfalls, für Wermelskirchen zu votieren. Und Uwe Ufer schildert im Interview die nachhaltige Wirkung, die der WDR 2-Tag im Jahr 2008 auf die Hückeswagener ausgeübt hat. Das Besondere sei gewesen, die ganze Stadt zu mobilisieren. Und er sei stolz auf diese Stadt. Im unmittelbaren Wettbewerb steht Wermelskirchen für die Veranstaltung mit Wipperfürth und Lindlar. Auch dazu gibt's schon Videos im Internet. WDR-Moderator Peter Schultz war auf Tour in den drei Städten und hat schon mal so viel festgestellt: Wermelskirchen sei sehr siegessicher, weil es sich auch Hückeswagen mit ins Boot geholt hat. Von Burscheid ganz zu schweigen. Der Bürgermeister aus Lindlar habe aber eine gewiefte Taktik: In Lindlar verteilt das Ordnungsamt jetzt Unterschriftenlisten statt Knöllchen. Und in Wipperfürth wird schon fürs Finale trainiert.

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(RP/rl)
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