Wermelskirchen: Verkehrsnetz NRW weist Kölner Straße als Radweg aus

Wermelskirchen: Verkehrsnetz NRW weist Kölner Straße als Radweg aus

Die WNKUWG-Fraktion bleibt beim Thema Radverkehr hartnäckig und füttert die Diskussion mit neuem Zündstoff an: "Das Rad-Verkehrsnetz NRW weist die Kölner Straße offiziell als Radweg aus", betonte Fraktionsvorsitzender Henning Rehse am Mittwoch. Das Radverkehrsnetz verbindet alle Städte und Gemeinden des Landes mit einer einheitlichen Wegweisung für den Radverkehr – so ist es auf der Internetseite (www.radverkehrsnetz.nrw.de) zu lesen. Dort ist auch entsprechendes Kartenmaterial sowie ein Beschilderungskataster für alle Städte einzusehen.

Die WNKUWG-Fraktion bleibt beim Thema Radverkehr hartnäckig und füttert die Diskussion mit neuem Zündstoff an: "Das Rad-Verkehrsnetz NRW weist die Kölner Straße offiziell als Radweg aus", betonte Fraktionsvorsitzender Henning Rehse am Mittwoch. Das Radverkehrsnetz verbindet alle Städte und Gemeinden des Landes mit einer einheitlichen Wegweisung für den Radverkehr — so ist es auf der Internetseite (www.radverkehrsnetz.nrw.de) zu lesen. Dort ist auch entsprechendes Kartenmaterial sowie ein Beschilderungskataster für alle Städte einzusehen.

Kurz bevor die Schilder für den gegenläufigen Radverkehr abmontiert werden sollten, hatte die Bezirksregierung am Dienstag ihr Veto eingelegt und die Änderung der Verkehrsführung untersagt, weil es gleichzeitig noch keine ausgewiesene Alternativroute gibt.

  • Kommentar : Das Chaos ist perfekt

Auf der Karte im Internet wird auf Wermelskirchener Stadtgebiet neben der "Balkantrasse" auch ein Radweg durch die Kölner Straße und Berliner Straße markiert. Rehse: "Die Straßen sind dort klassifiziert als Route für Radfahrer. Ich fordere den Bürgermeister auf, dass die Kölner Straße unverzüglich beschildert wird, damit diese als Alternativroute zum gegenläufigen Radverkehr genutzt werden kann." Dann müsse die große Behördenrunde Anfang Juni, in der alle Alternativrouten diskutieren werden sollen, gar nicht stattfinden. Rehse bezieht sich dabei auf eine Stellungnahme der Bezirksregierung, die am Mittwoch mitteilte: "Sollte die Stadt Wermelskirchen bereits vorher eine verkehrssichere Alternativroute umsetzen, ist dieser Termin entbehrlich."

Das Kartenmaterial des Radverkehrsnetzes NRW ist laut Homepage vom "Planungsstand April 2013". Es ist sogar markiert, wo entsprechende Schilder für Radfahrer stehen — auch in der Kölner Straße. Das "Beschilderungskataster" ist aber aus dem Jahr 2006, deutlich vor Beendigung des Innenstadtumbaus.

(RP/ac)
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