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Verkehr in Wermelskirchen: WNKUWG will auf K 18 Tempolimit für alle

Raser auf der gesamten Strecke stoppen : WNKUWG will auf K 18 für alle ein Tempolimit

Die ungleiche Temporegulierung auf der Kreisstraße 18 zu Ungunsten der Motorradfahrer führt aus Sicht des Bürgervereins nicht tatsächlich zu einer erhöhten Sicherheit. Unverzichtbar ist auf der K18 eine Mittellinie.

Tempolimit für alle Verkehrsteilnehmer auf der K18 in beide Richtungen und auf der gesamten Strecke sowie eine Mittellinie – das ist der Vorschlag der WNKUWG. Die Dabringhausener Wahlkreisbetreuer Dirk Wartmann und Karl-Olaf Allendorf sehen die implementierte Regelung mit Sorge und darin gleichzeitig auch eine Ungleichbehandlung von Verkehrsteilnehmern hinsichtlich der Sicherheit. „Der Lärmschutz der Anwohner liegt uns selbstredend am Herzen, nichtsdestotrotz haben wir einige Bedenken“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Wahlkreisbetreuer weisen auf den Aufschrei von Pro und Contra in den gängigen Foren hin, die ihrer Ansicht nach „sicherlich nicht zu mehr Verständnis und gegenseitiger Rücksichtnahme“ führe. Davon abgesehen führe eine ungleiche Temporegulierung zu Ungunsten der Motorradfahrer aus Sicht der WNKUWG nicht tatsächlich zu einer erhöhten Sicherheit.

„Man mag sich gar nicht die Situation eines Motorradfahrers vorstellen, der nunmehr die 50 km/h einhält, während zwei Kurven hinter ihm ein PKW mit wesentlich höherer Geschwindigkeit – durch die Kurven ohne weite Sicht –  heranfährt; dies führt sicherlich zu nicht zu unterschätzenden gefährlichen Situationen“, so die Dabringhausener.

Mit dem Vorschlag eines Tempolimits für alle müsste jeder diese Regeln befolgen. Der Lärm würde noch weiter vermindert und das Gefahrenpotential würde auf das Minimum reduziert, meinen die Kommunalpolitiker. Unverzichtbar sei auf der K 18 zudem eine Mittellinie.