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Wermelskirchen: Umgestürzte Bäume - Unwetter verläuft glimpflich

Wermelskirchen : Umgestürzte Bäume - Unwetter verläuft glimpflich

Das Unwetter, das am Pfingstmontag-Abend über Wermelskirchen zog, hat keine größeren Schäden verursacht. "Wir sind glimpflich davongekommen", sagte Feuerwehrchef Holger Stubenrauch gestern.

Dafür hat die Straßenreinigung in den nächsten Tagen mehr zu tun: Der Gewittersturm fegte durch die Bäume und verstreute Äste auf den Straßen.

Nicht alle Bäume hielten den Böen stand. 30 Feuerwehrleuten aus den Löschzügen Stadt, Halzenberg, Eipringhausen, Dabringhausen/Kreckersweg rückten stadtweit mit der Kettensäge an. Zehn Einsätze notierte Stubenrauch - Bäume lagen im Eifgen auf der L 409, in Dhünn und Halzenberg sowie über der L 101 in Luchtenberg. Im Kämpchen könnte der Blitz in eine alte Blutbuche eingeschlagen haben - ein schwerer Ast stürzte in einen Garten. Sach- und Personalschäden blieben aus, berichtete der Feuerwehrchef.

Das kurze, aber heftige Unwetter sorgte für jede Menge Regenwasser: Ab etwa 21.15 Uhr fielen an der Wupperverbands-Messstelle Große Dhünn-Talsperre in Lindscheid 19,5 Liter je Quadratmeter in einer halben Stunde; im Stadtgebiet (Klärwerk Süd) wurden 16 Liter gemessen. An der Bever-Talsperre waren es gar 21 Liter, im Klärwerk Hückeswagen 18 Liter. Am Klärwerk Radevormwald wurden 23 Liter für diesen Zeitraum gemessen.

In Oberberg alarmierte die Kreisleitstelle angesichts des aufziehenden Unwetters am Sonntagabend alle Feuerwehrleute und beorderte sie in die Gerätehäuser. Auch in Hückeswagen und Radevormwald blieb es bei umgestürzten Bäumen, die die Feuerwehrleute zersägten, um die Straßen frei zu machen.

Die Leitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises notierte insgesamt etwa 105 Einsätze im gesamten Kreisgebiet; im Obergischen war's dann doch etwas heftiger: 250-mal rückten die Wehren aus und waren teilweise bis nach Mitternacht im Einsatz.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Unwetter Ela sorgt für Schäden in NRW

(RP)