Trauerarbeit und Gedenkfeier in Hünger

Trauer : Trauerarbeit und Gedenkfeier in Hünger

(tei.-) Zum Thementag Trauer: „Drüber reden – aber wie?“ lädt die Evangelische Kirchengemeinde Wermelskirchen am Samstag, 16. November, 14 bis 17 Uhr, ins Gemeindehaus Hünger ein. Eingeladen sind alle, zu deren Leben die Trauer um einen lieben Menschen gehört – vielleicht seit diesem Jahr, vielleicht schon länger, schreibt Pfarrerin Almuth Conrad (Foto: Peter Meuter) in ihrer Einladung: „Wir bieten die Möglichkeit, in geschütztem Raum unter Trauernden die eigene Geschichte zu erzählen und die Gedanken und Gefühle zu teilen, die mit dem Todesfall zusammenhängen.“

Willkommen sind darüber hinaus Interessierte, die bei Begegnungen im Kreis der Freundinnen und Freunde, in der Nachbarschaft oder auch auf der Arbeit fragen, wie so ein Thema angesprochen werden kann und darf. „In der Besuchsdienstarbeit in unserer Kirchengemeinde haben wir festgestellt, dass sich in unterschiedlichen Zusammenhängen immer wieder Fragen stellen wie: Wie kann ich oder soll ich das Thema Trauer mit Betroffenen ansprechen, wenn wir uns zufällig oder verabredet treffen? Wie kann ich das Gespräch gestalten?“, so Conrad. Dabei schwinge immer mit: Wohin mit meinen eigenen Gefühlen und Erinnerungen der Trauer, die ich selbst schon erlebt habe?

Nach einem gemeinsamen Start gibt es die Möglichkeit, je nach eigenem Interesse in Kleingruppen weiter zu arbeiten. Gestaltet wird der Nachmittag von Pfarrerin Almuth Conrad und Ehrenamtlichen aus der Besuchsarbeit der Gemeinde. Als Fachfrau mit langjähriger Erfahrung ist Adelheid Rieffel dabei; sie hat das stationäre Hospiz in Bethel mit aufgebaut und geleitet und bildet seit vielen Jahren ehrenamtliche Trauerbegleiter aus. Für die Essensplanung wird um Anmeldung gebeten. Infos und Kontakt: Almuth Conrad, Tel.: 02196 2177

Zu einer Gedenkfeier am 14. November lädt um 18 Uhr der Hospizverein Wermelskirchen in die Kirche Hünger ein. Koordinatorin Anke Stolz: „Wir gedenken an diesem Abend nicht nur an Menschen, die im zurückliegenden Jahr gestorben sind oder von uns begleitet wurden, auch wenn der Tod eines lieben Menschen schon länger zurückliegt, sind Angehörige, Freunde und Nachbarn willkommen.“ Der Hospizverein organisiert für diesen Abend einen Fahrdienst; werden ihn nutzen möchte, melde sich unter 02196 888340 an.

(tei.-)
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