Traditionelles Weihnachtsschoppen in Pohlhausen

Tura Pohlhasuen: Tura-Gäste stoßen nicht nur auf die „Grüne Asche“ an

Wenn der „Chef“ persönlich am Zapfhahn steht und geschwind ein Kölsch und Pils nach dem anderen zapft, hat im Treff am Silberberg in Pohlhausen das Weihnachtsschoppen von Tura begonnen. Als allerdings die Damen in der Runde des „harten Kerns“ vom Sportverein sich einige „Apérol Spritz“ bestellten, geriet der Tura-Geschäftsführer dann doch etwas ins Schwitzen, musste erst einmal überlegen, wie sich die Rezeptur des Mixgetränks zusammensetzt.

Das konnte Dirk Hohlmann allerdings nicht aus der Fassung bringen, denn die aufreibendste Zeit hat der Vereinsvorstand in diesem Jahr erfolgreich hinter sich gebracht: Tura Pohlhausen hat einen neuen Fußball-Rasenplatz mit sogenannter „Grüner Asche“, was beim Weihnachtsschoppen für freudigen Gesprächsstoff sorgte. Dirk Hohlmann seinerseits war zu Scherzen aufgelegt und lachte bei der Annahme der Bestellungen: „Heute kann sich der Wirt aussuchen, wen er zuerst bedient.“

Bislang habe sich der neue Platz hervorragend etabliert. „Die Drainage war ja vorher schon gut, beim Umbau haben wir sie ja sogar noch verbessert“, stellte Dirk Hohlmann fest. Das bestätigte Laurenc Kunz, Trainer der E-Junioren der Pohlhausener, aus der Praxis: „Wir sind sehr zufrieden. Es dauert keine 15 Minuten dann sind Pfützen nach einem starken Regenguss versickert.“ Darin sieht Walter-Peter Herkenberg einen Trumpf für den Verein und den Wermelskirchener Stadtteil: „Bei dem Nachwuchs und den Eltern der Jugend ist Asche out. In diesem Bereich wird sich zeigen, dass der neue Platz einen Aufschwung bringt und ein Gewinn ist.“ Alleine die Zahl der aktiven Bambinis habe sich von elf auf inzwischen über 20 nahezu verdoppelt. Herkenberg weiter: „Pohlhausen verfügt über einen Kindergarten, eine tolle Tennisanlage und einen Fußballplatz mit echtem Rasen. Damit hat Pohlhausen etwas zu bieten, junge Familien ziehen hierhin.“

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Zur Zeit ist das Tura-Spielfeld gesperrt, berichtete Dirk Hohlmann: Die Tanks zur Bewässerung des Platzes sind geleert, die Rohrleitungen der Beregnungsanlage mit Druckluft-Kompressoren leer gepustet, um für frostige Temperaturen gewappnet zu sein. Außerdem arbeitet Tura Pohlhausen mit Hochdruck am Aufbau einer ersten Herrenmannschaft, die in der kommenden Saison ins Rennen geschickt werden soll. Mit Daniele Vernuccio ist dafür bereits ein Trainer gefunden.

Mit Blick auf 2019 betonte Dirk Hohlmann, dass der Verein das Pohlhausener Open-Air „wieder anpacken“ werde: „In diesem Jahr war es gut durch den Abschiedsauftritt von ‚Jokebox‘ – in den zwei Jahren davor haben wir uns aber auch schwergetan.“ In 2019 feiert das Open-Air-Konzert von Tura das 25-jährige Bestehen – der Termin steht mit dem 12. Juli schon fest.

(sng)
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