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Torben Faubel ist der neue Streetworker​

Jugendarbeit in Wermelskirchen : Torben Faubel ist der neue Streetworker

Nach sechs Monaten der Vakanz hat die Stadt die Stelle der „aufsuchenden Jugendarbeit“ in der Stadt wieder besetzt: Torben Faubel ist der neue Streetworker.

Der 33-Jährige Sozialwissenschaftler war bisher für die FC Stadionakademie in Köln zuständig, hat dort Workshops für Jugendliche organisiert und geleitet. Die Zeit der Sommerferien will der Vater von zwei Kindern (5 und 3) nutzen, um Konzepte für die Kinder und Jugendlichen in Wermelskirchen zu entwickeln.

Im September 2020 hatte die Stadt erstmals wieder mit Blick auf den Jugendfreizeitpark einen Streetworker eingestellt: Marc Spies. Er sollte das Vakuum nach mehr als einem Jahrzehnt ohne Streetworker ausfüllen. Spies kündigte aber schon nach eineinhalb Jahren Ende 2021.

Faubel lebt seit sieben Jahren mit seiner Familie in Wermelskirchen, freut sich auf die neue Aufgabe in der Stadt: „Die aufsuchende Jugendarbeit ist eine herausfordernde Gesamtkombination, die viel Potenzial birgt“, sagt Torben Faubel, der gerade an allen Stellen in der Stadt anzutreffen ist, an denen die Jugendlichen zusammenkommen. Am Jugendfreizeitpark spielt er regelmäßig mit den Mädchen und Jungen Basketball, will sich nun aber auch von den versierten Skaterinnen und Skatern das Skaten beibringen lassen: „Mein Sohn will das unbedingt lernen und da lerne ich doch gleich mit“, sagt er.

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Derzeit ist der neue Streetworker in Gesprächen mit den Vereinen und auch der Beratungsstelle, mit denen er vor allem im Bereich der Präventionsarbeit Hand in Hand zusammenarbeiten will. „Es wird viele Möglichkeiten für Kooperationen geben, damit wir den Kindern und Jugendlichen dann ein großes Angebot bieten können“, kündigt er für die Zeit nach den Sommerferien an. Ebenfalls geplant ist es, den „Streetworker-Bus“ so umzubauen, dass dieser als mobiles Büro eingesetzt, aber auch für Gruppenausflüge genutzt werden kann.