Kommentar: Standorte unter Beobachtung

Kommentar: Standorte unter Beobachtung

Die Stadtverwaltung gibt (dem Druck der Politik?) nach und lässt nun doch mehr als 45 OGS-Kinder in Hünger zu. Für die Schule ist das ein wichtiges Signal.

Da die Eltern nach der Zusage für einen Schulplatz nun auch zeitnah grünes Licht für einen OGS-Platz erhalten haben, dürften alle Abwanderungsgedanken ausgeräumt sein - die Bildung einer Eingangsklasse zum neuen Schuljahr ist gesichert. Die Verwaltung wird die Entwicklung der Schülerzahlen im Auge behalten - und bei zu wenigen Anmeldungen wohl erneut auf eine Standortschließung drängen.

Dass 150.000 Euro jährlich nach Hünger fließen, ist die eine Sache. Dass laut Haushalt rund 400.000 Euro in die Sanierung der Grundschule Dhünn gesteckt werden sollen, darüber wird nicht geredet. Dabei steht auch Dhünn unter Beobachtung. Solche Fakten sollten sachlich und offen diskutiert werden.

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sebastian.radermacher@bergische-morgenpost.de

(RP)
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