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Musikalisch: MGV stimmt gewaltig aufs Weihnachtsfest ein

Musikalisch : MGV stimmt gewaltig aufs Weihnachtsfest ein

Ab dem 4. Advent beginnt für Pfarrer Traugott Schuller von der Evangelischen Kirchengemeinde in Hilgen-Neuenhaus die eigentliche Einstimmung auf Weihnachten. Da kamen die vom MGV Niederwermelskirchen veranstalteten Weihnachtskonzert um 16 und 19 Uhr im Stephanus-Gemeindezentrum gerade recht. Es war ein Konzert, das auch nach mehr als 25 Jahren nichts an seiner Wirkungskraft eingebüßt hatte. Die Besucher im prallvollen Gemeindesaal wussten, was sie erwartete: eine augenzwinkernde Begrüßung des Vorsitzenden Marcus Kirstein, besinnliche Weihnachtsgrüße von Traugott Schuller sowie stimmungsvoller, freudiger und aufmunternder Chorgesang mehrerer Chöre.

Ab dem 4. Advent beginnt für Pfarrer Traugott Schuller von der Evangelischen Kirchengemeinde in Hilgen-Neuenhaus die eigentliche Einstimmung auf Weihnachten. Da kamen die vom MGV Niederwermelskirchen veranstalteten Weihnachtskonzert um 16 und 19 Uhr im Stephanus-Gemeindezentrum gerade recht. Es war ein Konzert, das auch nach mehr als 25 Jahren nichts an seiner Wirkungskraft eingebüßt hatte. Die Besucher im prallvollen Gemeindesaal wussten, was sie erwartete: eine augenzwinkernde Begrüßung des Vorsitzenden Marcus Kirstein, besinnliche Weihnachtsgrüße von Traugott Schuller sowie stimmungsvoller, freudiger und aufmunternder Chorgesang mehrerer Chöre.

Bereits zu Beginn des Konzertes beeindruckte der Aufmarsch der 31 Sänger des MGV. Es schien, als wolle das ihm begleitende Klatschen im Saal kein Ende nehmen. Und dann hob der Dirigent und musikalische Leiter des Konzerts Peter Rinne das erste Lied "Segne und Behüte" aus der Taufe. Da wurde es mucksmäuschenstill im Saal.

Wie mit einer Stimme sang der Chor - mit Inbrunst, klar artikuliert, weihnachtlich kompromisslos. Es war zu spüren, dass nunmehr alle im Saal frei nach Charles Dickens der "Geist der Weihnacht" ergriffen hatte.

Die Redner danach - Kirstein und Schuller - hatten aufmerksame Zuhörer. Sie hielten sich kurz. Ungebremst nahm das Konzert seinen Lauf. Natürlich darf "Maria durch ein Dornwald ging" bei keinem andächtigen Weihnachtskonzert fehlen. Der MGV sang es bergisch traditionell. Nach zwei weiteren Liedern beendete der Chor seinen ersten Teil mit schwungvollen "Friedensglocken". Der nachfolgende Kölner Kammerchor Les Saxosythes habe es sich zur Aufgabe gemacht, alte Weihnachtslieder im neuen Gewand vorzutragen, erklärte Leiter Dietmar Bonnen. Nach den vielen kräftigen Männerstimmen des MGV öffneten die hellen Sopranstimmen im Chor die Ohren der Besucher noch ein wenig weiter. Unter den neun recht kurzen Liedern bestach besonders "Maria durch ein Dornwald ging" - jetzt dreistimmig gesungen. Für weitere Abwechslung sorgten danach im Duo Reinhold Felthaus (Orgel, Klavier) und Peter Rinne (Klarinette), der MGV Kammerchor und zur besonderen Freude aller der Chor Reharmonie für Menschen mit Aphasie und Schlaganfall unter der Leitung von Sibylle Hummel. Das Konzert beendete das gemeinsam mit allen Chören gesungene Schlusslied "Bergische Weihnacht".

Danach konnte so mancher den verführerischen Düften leckerer Häppchen aus dem neben dem Eingang aufgebauten Zelt nicht widerstehen.

BERND GEISLER

(RP)