Auszeichnung: Kreis-Ehrennadel für zwei verdiente Bürger

Auszeichnung: Kreis-Ehrennadel für zwei verdiente Bürger

Landrat Stephan Santelmann ehrte jetzt Menschen, die sich durch ihr besonderes Engagement im sozialen und kulturellen Bereich ausgezeichnet haben. Die Ehrennadel des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde an 18 verdiente Bürger bei einer Feier im Kreishaus verliehen. "Die Auszeichnung ist eine Anerkennung gerade für diejenigen, die sich sonst lieber hinter den Kulissen für die Allgemeinheit engagieren", teilt der Landrat mit. Vorgeschlagen wurden die verdienten Bürger von Vereinen, für die sie tätig sind oder von Bürgern, die das Engagement auszeichnungswürdig finden. Zwei Wermelskirchener tragen nun diese Ehrennadel: Heinz-Otto Kotter und Rudolf Preyer.

Landrat Stephan Santelmann ehrte jetzt Menschen, die sich durch ihr besonderes Engagement im sozialen und kulturellen Bereich ausgezeichnet haben. Die Ehrennadel des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde an 18 verdiente Bürger bei einer Feier im Kreishaus verliehen. "Die Auszeichnung ist eine Anerkennung gerade für diejenigen, die sich sonst lieber hinter den Kulissen für die Allgemeinheit engagieren", teilt der Landrat mit. Vorgeschlagen wurden die verdienten Bürger von Vereinen, für die sie tätig sind oder von Bürgern, die das Engagement auszeichnungswürdig finden. Zwei Wermelskirchener tragen nun diese Ehrennadel: Heinz-Otto Kotter und Rudolf Preyer.

Kotter gilt in Dhünn als "Urgestein". Er ist zweiter Vorsitzender des Sport- und Spielvereins (SSV) Dhünn. In seinem Urlaub baute er sogar das Vereinsheim am Sportplatz Staelsmühle um und schuf so einen Treffpunkt für Sportbegeisterte. Für sein Heimatdorf zeigt Heinz-Otto Kotter unermüdlichen Einsatz. Er ist Vorstandsmitglied des Verkehrs- und Verschönerungsverein. Mit seiner Hilfe wird das Dorf sauber gehalten, die Beete mit schönen Blumen bepflanzt und die Ruhebänke an den Wanderwegen instand gehalten. Daneben engagiert er sich im Motorsportclub Dhünn und organisiert die traditionelle Rundfahrt durchs Bergische Land für ältere Dorfbewohner.

Aus der Dorfgemeinschaft ist der 75-Jährige nicht wegzudenken. Einer Sache hat er sich ganz besonders verschrieben: der Erhaltung und Renovierung des Dorfbrunnens im historischen Dorfkern von Dhünn. Santelmann: Ohne Heinz-Otto Kotter würde dieser nicht mehr bestehen! Er sprudele nur so von neuen Ideen und wirkte als antreibendes Element für beispielsweise die Dhünnsche Kirmes. Viele Jahre war Kotter in der Gesellschafterversammlung der Krankenhaus Wermelskirchen aktiv und saß zudem im Ortsausschuss Dhünn.

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Rudolf Preyer war 28 Jahre lang Vorsitzender der Jagdgenossenschaft. Auch in der evangelischen Kirche bringt er sich ein: 32 Jahre saß er im Presbyterium der Evangelische Kirchengemeinde Wermelskirchen. Bis heute ist er im kirchlichen Besuchsdienst für ältere Menschen und bei Geburtstagen dabei. Daneben war er in der Forstbetriebsgemeinschaft im Vorstand tätig. Genauso gelang Rudolf Preyer das Engagement als erste Fahrer, den der Bürgerbusverein Wermelskirchen einstellte. Seine zuverlässige, engagierte und freundliche Art machte ihn nicht nur zu einem exzellenten Mitarbeiter, sondern auch bei den Fahrgästen äußerst beliebt.

Noch heute ist Preyer sachkundiger Bürger der Stadt Wermelskirchen. Seit vielen Jahren stellt er die Scheune auf seinem Grundstück dem Bürgerbusverein Wermelskirchen für das jährlich stattfindende Sommerfest zur Verfügung. Dass er hierfür keine Gegenleistung erwartet, ist für ihn selbstverständlich.

Auch bei der Hilfe zum Feuerwehrfest kann man sich stets auf Rudolf Preyer verlassen: Bereitwillig stellt er hier seinen Trecker zur Verfügung. Neben diesem Engagement unterstützt Rudolf Preyer den Posaunenchor in Wermelskirchen. Durch seine hilfsbereite und freundliche Art ist Rudolf Preyer ein gern gesehener Gast bei den Konzerten und ein ehrenwerter Bürger der Stadt Wermelskirchen.

(pd)