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Kleine Forscher feiern Erfolg mit Evonik-Kinderuni

Leben & Lernen : Kleine Forscher erfolgreich an Kinderuni

Die Grundschüler der katholischen Grundschule begeben sich auf wissenschaftliche Entdeckungstour. Die Evonik-Kinderuni belohnt sie dafür mit 450 Euro.

Wenn Lucia und Isabella ihren Forschermantel anzogen und die großen Laborbrillen auf die Nase setzten, dann verwandelten sie sich in kleine Wissenschaftler. Dann entdeckten die Grundschülerinnen, wie sie Butter in einem Marmeladenglas schleudern und anschließend auf ihr Butterbrot schmieren können, was Reaktionsfähigkeit bedeutet und dass Salz einen Einfluss auf die Temperatur von Wasser hat. Seit zwei Jahren verwandeln sich Isabella, Lucia und ihre Mitschüler aus der Offenen Ganztagsschule an der Katholischen Grundschule in regelmäßigen Abständen in kleine Entdecker. Damals, als sich die Einrichtung als „Haus der kleinen Forscher“ zertifizieren ließ, entdeckten die Kinder das Experimentieren bereits für sich. Als die Rheinische Post gemeinsam mit Evonik das Programm „Evonik-Kinderuni“ auflegte und einen bunten Strauß an Experimenten vorstellte, war die Offene Ganztagsschule an der Jörgensgasse ebenfalls dabei – in diesem Jahr mit besonderem Erfolg. Mit 450 Euro und einer Urkunde werden Kinder und Betreuer für ihren Einsatz belohnt.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung“, sagt Rotraud Esgen, die in der OGS für die Forscherzeit verantwortlich ist. Geld und Urkunde seien für die Kinder am Ende allerdings Nebensache. „Die Hauptsache waren die Experimente und die vielen Entdeckungen, die die Jungen und Mädchen gemacht haben“, sagt Rotraud Esgen. Im März meldete sie die Kinder der Offenen Ganztagsschule bei der „Evonik-Kinderuni“ an und erwartete gespannt die Forschungs-Unterlagen. Als die Zeitung mit Experimenten und Tipps in der OGS ankam, legten die Kinder gleich los. „Mir ist es wichtig, dass sie möglichst viel selber machen“, sagt Rotraud Esgen. Und das wissen die Kinder zu schätzen. Sie stöberten in den Materialien, studierten die Texte und Vorgaben und machten sich dann ans Experimentieren. „Anschließend sprachen wir über die Ergebnisse“, erzählt Rotraud Esgen. Jedes Kind durfte dann beliebig viele Smileys für das Experiment verteilen, die in der Dokumentation ihren Platz fanden.

Das dicke Heft mit unzähligen Fotos, ausführlich beschriebenen Experimenten in sorgfältiger Kinderschrift und Smiley-Liste schickten die jungen Forscher schließlich als Wettbewerbsbeitrag ein – mit Erfolg. Pünktlich zur letzten Schulwoche vor den Sommerferien erreichte die Urkunde samt Belohnung die Kinder. Das Geld soll nun in neue Experimente und Forscher-Material investiert werden, sagt OGS-Leiterin Sabine Nickel – damit die Kinder ihre Lust an der Wissenschaft nicht verlieren.