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Gut Gemacht: Biker als Weihnachtsmänner besuchen kranke Kinder

Gut Gemacht : Biker als Weihnachtsmänner besuchen kranke Kinder

Noch im vergangenen Jahr war es eine ganz spontane Idee, in diesem Advent haben sie es frühzeitiger organisiert und wollen es in der Vorweihnachtszeit 2017 sogar noch ausweiten. Als Weihnachtsmänner sowie auch Rentiere und Engel verkleidet, schwangen sich die Motorradfreunde von "Biker mit Herz" und "Bikerfreunde Rheinland und Eifel" auf ihre "Hobel", um die kleinen Patienten im Kinderhospiz "Burgholz" in Wuppertal zu besuchen.

Ausgangspunkt war dabei die Autobahnauffahrt zur A1 in Wermelskirchen, wo die 25 Männer und Frauen in ihren Kostümen so manchen neugierigen Blick auf sich zogen. "Die meisten von uns sind standesgemäß mit dem Motorrad gefahren, einige auch mit dem Auto. Schließlich mussten wir ja Mitbringsel transportieren", berichtet Sabine Bublies von den Motorradfreunden, die unter anderem aus Wermelskirchen, Burscheid, Hückeswagen, Wipperfürth, aber auch Aachen sowie Rheinbach stammen und in den Sommermonaten das Bergische Land gerne für ihre Touren nutzen.

"Wir haben selbstgebackene Plätzchen, Schoko-Nikoläuse, Mandarinen, Nüsse und andere Kleinigkeiten zu Präsenten zusammengestellt. Dafür haben wir im Vorfeld zum Beispiel im Solinger 'Café Hubraum' gesammelt", erläutert Sabine Bublies. Den todkranken Jungen und Mädchen im Kinderhospiz "Burgholz" stattete die Delegation der Motorradfahrer einen eineinhalbstündigen Besuch ab. Ein achtjähriger Junge sei völlig begeistert von den Motorrädern gewesen und habe glänzenden Augen bekommen, als er sich auf eine Maschine setzen durfte, erzählt Sabine Bublies: "Wir haben das Lied ,In der Weihnachtsbäckerei' gesungen und die Kleinigkeiten verteilt - einfach mal ein Stündchen Freude geschenkt". Sie ist sich sicher: "Das werden wir sicher wieder machen."

STEPHAN SINGER

(RP)