Unterwegs: 32 Wermelskirchener auf den Spuren der Bundeskanzler

Unterwegs: 32 Wermelskirchener auf den Spuren der Bundeskanzler

Auf Einladung des CDA-Vorsitzenden Stefan Leßenich machten sich jetzt 32 Wermelskirchener Bürger auf in die Bundesstadt Bonn, um exklusiv einen Blick in die alten Regierungsgebäude der ehemaligen Bundeshauptstadt zu werfen. Zunächst wurde das ehemalige Bundeskanzleramt mit dem Büro der Kanzler sowie dem berühmten Kabinett-Saal besichtigt. Die erste Kabinettssitzung im neuen Gebäude fand am 7. Juli 1976 statt. Unter Kanzler Helmut Kohl gab es hier entscheidende Gespräche im Vorfeld der deutschen Wiedervereinigung 1989/1990. Auch Bundeskanzler Gerhard Schröder arbeitete ein Jahr in diesem Büro, ehe er im August 1999 nach Berlin umzog.

Auf Einladung des CDA-Vorsitzenden Stefan Leßenich machten sich jetzt 32 Wermelskirchener Bürger auf in die Bundesstadt Bonn, um exklusiv einen Blick in die alten Regierungsgebäude der ehemaligen Bundeshauptstadt zu werfen. Zunächst wurde das ehemalige Bundeskanzleramt mit dem Büro der Kanzler sowie dem berühmten Kabinett-Saal besichtigt. Die erste Kabinettssitzung im neuen Gebäude fand am 7. Juli 1976 statt. Unter Kanzler Helmut Kohl gab es hier entscheidende Gespräche im Vorfeld der deutschen Wiedervereinigung 1989/1990. Auch Bundeskanzler Gerhard Schröder arbeitete ein Jahr in diesem Büro, ehe er im August 1999 nach Berlin umzog.

Die zweite Station war der Kanzlerbungalow auf dem Gelände des Palais Schaumburg. Das ehemalige Wohn- und Empfangsgebäude der Bundeskanzler steht für Transparenz und Offenheit. 1963/1964 baute Architekt Sep Ruf das moderne Gebäude im Auftrag von Bundeskanzler Ludwig Erhard. Nach dem Auszug von Helmut Kohl wurde das Gebäude für repräsentative Veranstaltungen durch die Bundesregierung genutzt.

"Schlicht und bescheiden zeugt das ehemalige Regierungsviertel am Rhein vom provisorischen Charakter der Bundeshauptstadt Bonn. Die Nachkriegs-Neubauten stehen für das Bekenntnis zum demokratischen Neubeginn und brechen gleichzeitig mit dem Pathos des Nationalsozialismus. Kurze Wege und überparteiliche Treffen im Park unter Bäumen ließen eine neue Kultur politischer Kommunikation in Bonn entstehen", sagte Stefan Leßenich zum Abschuss einer informativen und spannenden Reise.

(RP)