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Musikalisch: 2018 gibt's wieder ein Jugendfestival in der Scheune

Musikalisch : 2018 gibt's wieder ein Jugendfestival in der Scheune

Der Startschuss zur Etablierung des Jugendfestivals "Youthnited" ist gefallen: Mit knapp 500 hauptsächlich jugendlichen Besuchern und einigen Erwachsenen zogen die Veranstalter diverser Evangelischer Kirchengemeinden sowie vom Jugendcafé (Juca) nach der Premiere eine positive Bilanz. Dieses Fazit schloss die "Schultour 2017" der Bands "Solarjet" und "Soundbar" mit ein - Auftritte der Gruppen bei "Youthnited" setzten den Schlussakkord der zweiwöchigen Tournee.

Gleich beim Betreten des Festivalgeländes auf der Kuhler Heide wurde klar: Die Veranstalter hatten eine kräftigen Klimmzug in Sachen Logistik bewältigt. Neben der Bühnentechnik mussten Getränke- und Imbissstände genauso aufgebaut werden wie die Soccer-Arena zum Kicken hinter der Scheune, die sich für diesen Tag in einen Konzertclub verwandelte. Hier feierten die Teenager nicht nur die Klänge der Bands, die sich aus der Vielfalt von Reggae, HipHop, Pop sowie Rock bedienten, sondern auch den Spaß an der Freud'. Ein Jugendgottesdienst untermauerte die christlichen Ambitionen der Veranstalter, die die Musiker mittrugen. So stand "Soundbar"-Sänger Andreas Pries wieder mit seinem "God is dope"-T-Shirt auf der Bühne und "Solarjet"-Sänger René Podesser sagte: "Wir wollen als Töchter und Söhne Gottes etwas bewegen."

Gerade "Soundbar" und "Solarjet" können sich durch ihre Auftritte in der hiesigen Region inzwischen auf eine verlässliche Fangemeinde bauen. Alleine "Solarjet" kamen in den vergangenen zweieinhalb Jahre gleich vier Mal aus Österreich ins Bergische". Unter der "Juca"-Regie organisierten Tamara Fehlauer (20 Jahre), Anna Kaiser (19), Florian Krämer (22) und Leon Carlos Meckelburg (20) das "Youthnited"-Festival. "Ursprünglich wollten wir mit einem Jugendgottesdienst die jungen Menschen aller Gemeinden und diejenigen, die mit Kirche weniger am Hut haben, zusammenbringen. Daraus erwuchs die Idee zum Festival. Es sind viele Freundschaften entstanden, wir konnten 60 Helfer mobilisieren", berichtete Fehlauer. Eine Scheune als Ort des Geschehens zu wählen, war dabei kein Zufall, wie Anna Kaiser sagte: "Das ist quasi die Schweiz." Geländebesitzer Rolf Sonnborn hatte an "Youthnited" derart Freude, dass er einen Folgetermin gleich zur Bedingung für die Veranstalter machte. Die planen jetzt schon mit dem 23. Juni 2018.

(sng)