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Gut Gemacht: 2017 gibt's weitere Blühstreifen

Gut Gemacht : 2017 gibt's weitere Blühstreifen

Es war ein schöner Anblick seit dem Sommer und noch weit bis in den Oktober hinein: Die Farben- und Blumenvielfalt zweier Randstreifen am Busbahnhof und an der Bahnhofstraße fiel etlichen Wermelskirchenern positiv auf.

Die Stadtverwaltung hatte letztlich eine Idee der Grünen aufgegriffen. Die forderte Blühstreifen im Eifgenblick und Hüpptal - für beide Flächen war es in diesem Jahr aber bereits zu spät dafür. Doch in der Schlussphase des Umbaus des Busbahnhofs wurde eine Idee aus dem Umweltausschuss aufgegriffen und der Blumensamen "Mössinger Sommer" gesät.

"Wir haben es einfach ausprobiert. Und es hat gut funktioniert. Die Bodenbeschaffenheit hat auch gepasst", sagt Tiefbauamtsleiter Harald Drescher.

Laut Brigitte Zemella vom Amt für Stadtentwicklung werde die Stadtverwaltung schauen, wie sich die Blühstreifen am Busbahnhof und in der Bahnhofstraße entwickeln. "Und im nächsten Jahr werden wir Blühstreifen im Hüpptal im Bereich der neuen Parkplätze und in Hilfringhausen in der Einfahrt zum Wohngebiet ,Eifgenblick" pflanzen", kündigt sie an.

Die Blühstreifen werden auch gern "Bienenweide" genannt - sie werden zum Schutz von Bienen und Insekten angelegt. Harald Drescher weist auf drei positive Aspekte hin: Es sieht schön aus, Bienen und Insekten finden Nahrung, und es ist pflegeleicht. Sicherlich müsse die Stadt wieder nachsäen. Aber die Kosten für Pflanzarbeiten lägen sicherlich höher.

(ser)