Nur noch 2024 eine „Schwarze Null“ Steuer-Erhöhungen und Rücklagen decken Defizit in Wermelskirchen

Wermelskirchen · Künftig geht es ans „Eingemachte“, um im städtischen Etat Fehlbeträge auszugleichen. 2026 sollen Gewerbe-, Grund- und Vergnügungssteuer steigen. Der Kämmerer warnt davor, erneut ein Haushaltssicherungskonzept aufstellen müssen. Warum das passieren könnte.

Stadtkämmerer Dirk Irlenbusch und Bürgermeisterin Marion Lück brachten den städtischen Doppelhaushalt für 2024 und 2025 in den Stadtrat ein. Der muss jetzt in den Ausschüssen beraten und am 1. Juli verabschiedet werden.

Stadtkämmerer Dirk Irlenbusch und Bürgermeisterin Marion Lück brachten den städtischen Doppelhaushalt für 2024 und 2025 in den Stadtrat ein. Der muss jetzt in den Ausschüssen beraten und am 1. Juli verabschiedet werden.

Foto: Stephan Singer

Von 2025 bis 2028 rechnet die Kämmerei der Stadtverwaltung mit einem jährlichen Defizit im städtischen Haushalt. Diese wenig rosigen Aussichten verkündete Kämmerer Dirk Irlenbusch bei der Einbringung des Doppelhaushalts 2024/25 im Stadtrat. Demnach rechnet die Verwaltung mit einem Fehlbetrag von rund 5,9 Millionen Euro in 2025, 3,3 Millionen in 2026, 4,5 Millionen in 2027 und 5,1 Millionen Euro in 2028.