Rotarier von Remscheid-Lennep tagen in Wermelskirchen Peter Wurm zum Präsidenten berufen

Wermelskirchen · Rotary-Club Remscheid-Lennep trifft sich in Wermelskirchen und setzt neue Führungsspitze ein. Peter Wurm übernimmt das Präsidentenamt von Roman Diederichs

 Führen im kommenden Jahr den Rotary-Club Remscheid-Lennep (v.l.): Clubmeister Tim Heistermann, Sekretär Rolf Körschgen und Präsident Peter Wurm, der das Amt von Roman Diederichs übernahm.

Führen im kommenden Jahr den Rotary-Club Remscheid-Lennep (v.l.): Clubmeister Tim Heistermann, Sekretär Rolf Körschgen und Präsident Peter Wurm, der das Amt von Roman Diederichs übernahm.

Foto: Stephan Singer

Neuer Präsident des Rotary-Clubs Remscheid-Lennep ist Peter Wurm. Beim Clubtreffen im Wermelskirchener Hotel „Zum Schwanen“ übernahm der 70-Jährige, der in vierter Generation eine Firma im Morsbachtal führt, das Amt von Roman Diederichs. Traditionell wechselt bei den Rotariern jährlich das Führungsgremium. Neuer Clubmeister, der die federführende Organisation von Veranstaltungen und Vorträgen inne hat, ist Tim Heistermann. Der Wermelskirchener Architekt Rolf Körschgen übernimmt die Aufgabe als Sekretär.

„Es ist viel zu machen, der Präsident hat einiges an Arbeit und Teamwork zu erledigen“, blickt Peter Wurm im Gespräch mit unserer redaktion auf seine Amtszeit aus. Sorge bereitet ihm diese Feststellung jedoch nicht, denn: „Bei uns Rotariern ist das so organisiert, dass ein neuer Präsident stets ein Jahr zuvor als Incoming- und ein Jahr nach seiner Amtszeit als Past-Präsident aktiv ist.“ Auf diese Weise sei Kontinuität und gegenseitige Unterstützung gewährleistet.

Die „hochkomplexe Gesamtsituation“ wäre die größte Herausforderung, der sich der Rotary-Club stellen müsste, beschreibt Peter Wurm: „Steigende Energiekosten und generelle Inflation sind nur zwei Stichworte. Wir laufen in eine Situation, wo wir helfen müssen.“ In seiner Amtszeit wolle er die jährlichen Hilfen und Spenden des Clubs flexibler gestalten, denn: Wir müssen punktuell und schnell helfen.“ Die Erfahrung der vergangenen zwei, von Corona geprägten Jahre habe gezeigt, dass sich immer kurzfristiger abzeichne, wo Hilfe nötig ist.

Der scheidende Präsident Roman Diederichs erinnert an den Plan, den sich der Rotary-Club für 2021 gemacht habe: „Wir wollten die Kultur im Nachgang der Lockdown-Folgen unterstützen.“ Das sei auch geschehen: Das Rotationstheater, das Westfälische Landestheater und die Klosterkirche hätten nennenswerte Spenden erhalten. Dann habe die Hochwasserkatastrophe zugeschlagen: „Da konnten wir schnell mit Geldspenden helfen, weil eines unserer Mitglieder Kontakte zum Rotary-Club in Adenau hat. So ging unsere Spende ohne Umwege direkt dorthin, wo sie nötig war.“ Der andauernde Ukraine-Krieg habe dann die nächsten Situation geschaffen, die Hilfe erfordere.

Allein in 2021 habe der Rotary-Club Remscheid-Lennep, der seit 58 Jahren besteht, nach Auskunft des neu berufenen Präsidenten und des Past-Präsidenten mindestens 40.000 Euro gespendet. Dazu kamen 21.000 Euro plus Verbandskästen aus der Verbandskästen-Tauschaktion in Kooperation mit dem Rotary-Club Remscheid. „Wir spenden nicht für Einzelpersonen, sondern stets für Organisationen oder Initiativen“, erläutert Roman Diederichs.

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