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Sport für Senioren unter freiem Himmel in Wermelskirchen

Seniorenarbeit in Wermelskirchen : Sport für Senioren unter freiem Himmel

Die Stadt sucht noch Übungsleiter, um im Winter und im Frühling Aktiv-Angebote in Parks anzubieten. Das Angebot „Sport im Park“ soll im nächsten Frühjahr starten.

Die Idee nimmt Gestalt an: Im August hatte die Wermelskirchenerin Sonja Robbe für den Kreissportbund im Seniorenbeirat für das Projekt „Sport im Park“ geworben. Ohne Vereinsbindung und kostenlos sollen vor allem ältere Menschen die Möglichkeit bekommen, einmal in der Woche unter freiem Himmel Sport zu treiben. Das Projekt sei auch in Corona-Zeiten denkbar, sobald sich die Auflage wieder etwas gelockert haben. Denn statt in Hallen zu turnen, sollen Parkanlagen genutzt werden, um in Bewegung zu kommen – unter fachlicher Anleitung heimischer Sportprofis.

Die Mitglieder des Seniorenbeirats waren nach der Sitzung im August bereits restlos überzeugt von der Idee, auch dank der engagierten Vorstellung der Idee von Sonja Robbe. Nun sollen die Vereine ins Boot geholt werden: Die Stadt bittet um den Einsatz heimischer Übungsleiter, um ab Frühling an fünf Samstagen in Folge ein Sportangebot unter freiem Himmel anbieten zu können. „Wir würden uns wünschen, dass verschiedene Übungsleiter auch verschiedene Ideen mitbringen“, sagt Christiane Beyer, die als Vertreterin der Verwaltung die Arbeit des Seniorenbeirats unterstützt. So könne ein Angebot geschaffen werden von Aerobic über Yoga bis hin zu Achtsamkeitsübungen. Eingeladen sind ausdrücklich alle Bürger, sagt Christiane Beyer. Großeltern mit oder ohne Enkeln, Familien und Senioren. Das Angebot werde aber speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten. Es gehe ausdrücklich nicht um Leistungssport, sondern um Bewegung und darum, den Körper so lange wie möglich fit zu halten. An welchem Ort der „Sport im Park“ stattfinden soll, ist noch offen. Im Gespräch waren sowohl die Hüppanlagen, als auch der Garten am Haus der Begegnung. Geplant sind fünf Samstagtermine – jeweils um 11 Uhr. Zum Start des Programms soll es eine Eröffnungsveranstaltung im Frühling geben, mit Getränken und kleinen Motivationsgeschenken. Zur genauen Planung und Terminierung werden aber die Corona-Entwicklungen abgewartet.

In Dabringhausen soll das Projekt laut Klaus Flanhardt bereits im Dezember starten. „Wir beginnen mit einem Angebot im Park“, kündigte der Dabringhausener an. Dann soll Sitzgymnastik ebenso angeboten werden wie kleine Jogg-Runden, Kaffee und Gebäck – auf Abstand und unter Berücksichtigung der Corona-Auflagen.

Sollten die Angebote gut angenommen werden, könnten die Laufzeiten verlängert werden. Auch dabei sei die Stadt aber auf die Unterstützung heimischer Übungsleiter angewiesen, erinnerte Christiane Beyer. Die Idee „Sport im Park“, die in anderen Städten bereits umgesetzt wird, kann aus Fördertöpfen des Landes NRW bezuschusst werden.