Wermelskirchen: Ski-Club ehrt langjährige Mitglieder und verstärkt den Vorstand

Wermelskirchen: Ski-Club ehrt langjährige Mitglieder und verstärkt den Vorstand

Die jüngste Jahreshauptversammlung im Hotel "Zur Eich" nutzte der Ski-Club Wermelskirchen (SCW) nicht nur zur Ehrung von langjährigen Mitgliedern, die 24 Anwesenden wählten auch Alois Göpfert neu in den Vorstand. Er übernimmt das Amt des Kassierers von Yvonne Gerecht, die dem Führungsgremium des SCW allerdings als Beisitzerin erhalten bleibt. Dazu wurde sie ebenso einstimmig gewählt wie Janine Müllenmeister-Weber und Marc Dieluweit, die in Zukunft der Vorstand verstärken. Turnusgemäß nach zwei Jahren stehen alle Vorstandsämter im kommenden Jahr zu Wahl.

Gemeinsam mit dem Geschäftsführer Stephan Eisbach ehrte der SCW-Vorsitzende Markus Reichwein langjährige Mitglieder mit einer Urkunde und einem Geschenk für ihre Treue zum Verein: Bernhard Schulte (60 Jahre, davon 32 Jahre als Vorsitzender), Heidi Koss und Ursel Schwinghammer (50 Jahre), Margot Schuhmacher und Ina Müllenmeister (40 Jahre), Hildegard und Adi-Klaus Graiewski (30 Jahre), Charlotte Jörgens und Wilfried-G. Mehlmann (25 Jahre) sowie Nadja Fischer (zehn Jahre). Das Ehepaar Graiewski erinnerte sich bei der Ehrung daran, dass sie sich beim Ski-Club-Turnen kennenlernten. Und Ursel Schwinghammer fügte hinzu: "Damals war der SCW ein Heiratsmarkt, auch ich habe meinen Mann über den Verein kennengelernt."

Der Ski-Club hat zur Zeit 460 Mitglieder, wovon 113 zur Badminton-Abteilung gehören. In seinem Bericht blickte Markus Reichwein aus: "Auch wenn es bislang noch nicht eingetreten ist, erwarte allein demografisch in den kommenden Jahren ein Schrumpfen der Skiabteilung. Dieser Herausforderung wollen wir heute schon energisch entgegentreten, wobei für mich Badminton mit dem starken Angebot an Kinder und Jugendlichen eine wichtige Rolle spielt." Sein Ziel sei der Ausbau des Breitensportangebots in der Skiabteilung außerhalb der Skisaison, um den Verein attraktiver zu machen. Aktuell würden dazu jedoch Trainer und Hallenzeiten fehlen.

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Als "Punktlandung" bezeichnete der SCW-Vorsitzende den Kassenbericht für 2017, der mit einem "Minus" von knapp 400 Euro schloss (Kassenbestand im Januar 2017: 50.811 Euro, im Dezember 2017: 50.423 Euro). Auf Anregung der Badminton-Abteilung beschloss die Versammlung einmütig die Einführung eines Beitrages für passive Mitglieder der Abteilung, die beispielsweise aus gesundheitlichen nicht mehr aktiv Badminton spielen können aber als Mitglieder den Verein unterstützen möchten. Sie zahlen ab dem 1. Juli 2018 monatlich einen Euro an die Badminton-Abteilung. Unverändert bleibt der zusätzliche Obolus für den Gesamtverein von 1,75 Euro im Monat.

(sng)