Sekundarschule Wermelskirchen rüstet sich für die Zukunft.

Wermelskirchen : Sekundarschule bereit für die Zukunft

Am Samstag präsentierte sich die Schule interessierten Eltern und Schülern.

Mit einem bunten Programm, bestehend aus Probeunterricht, Mitmachaktionen und von Schülern organisierten Rundgängen, präsentierte die Wermelskirchener Sekundarschule sich beim Tag der offenen Tür allen Interessierten. Im Fokus standen dabei vor allem interessierte Eltern und ihre Kinder, die im Sommer auf eine weiterführende Schule wechseln – ein ausführlicher Einblick sowohl in die Räumlichkeiten als auch in den Schulalltag der Sekundarschule sollte ihnen gewährt werden.

Damit sich auch in Zukunft Eltern und Schüler für das Projekt „Sekundarschule“ gewinnen lassen, soll sich in den nächsten Jahren einiges tun – vor allem im baulichen Bereich. Im Moment sind die Schüler der fünfte Klasse provisorisch in den Gebäuden der Realschule untergebracht – ein Zustand, der nicht überall für Begeisterung sorgt. „Diese Situation ist schon nicht ganz optimal“, meinte etwa eine engagierte Mutter, deren Söhne in die sechste und neunte Klasse der Schule gingen. „Die Lehrer müssen den Unterricht manchmal früher beenden, da der Weg zum anderen Gebäude recht weit ist“, sagte die Mutter. Eine andere Mutter, deren Kind die fünfte Klasse besucht, ist weniger kritisch: „Der Schulweg ist zwar etwas länger, aber die Räume, die zur Verfügung stehen, sind dafür sehr gut“.

Im neuen Schuljahr sollen die Bauarbeiten auf dem Gelände an der Wirtsmühler Straße dann auch soweit abgeschlossen sein, dass auch die Fünftklässler wieder dort unterrichtet werden können: „Alle Schüler sollen sich dann vollständig auf dem eigentlichen Schulgelände aufhalten können“, bestätigte Rektor Dietmar Paulig. Mittelfristig stehen weitere Veränderungen an: In den nächsten Jahren entstehen auf dem Gelände der Realschule komplett neue Räumlichkeiten, in welche die Sekundarschule im Jahr 2023 einziehen wird. „Dann werden wir ein komplett neues Schulgebäude und endlich auch eine große Aula zur Verfügung haben“, freute sich Paulig. „Das wird die Attraktivität unserer Schulform sicher noch einmal erhöhen – die Waldschule etwa bekam mit Fertigstellung des neuen Schulgeländes auch großen Zulauf.“ Für Eltern, deren Kinder ab 2019 eine weiterführende Schule besuchen werden, ist dieses Fernziel jedoch noch nicht unbedingt relevant: „Bis dahin wird unsere Tochter ja schon fast fertig sein“, meinte etwa der Vater einer Viertklässlerin.

Auch ist die räumliche Situation natürlich nicht der einzige Faktor, der bei der Wahl einer weiterführenden Schule eine Rolle spielt. Eine Mutter, deren Kinder die sechste und achte Klasse besuchen, begrüßte die Möglichkeiten, welche die neue Schulform bietet: „Ich bin froh darüber, meine Kinder hier angemeldet zu haben – auch, weil die Eltern hier Mitbestimmen und etwas verändern können“. Sandra Hokkeler, die Vorsitzende der Schulpflegschaft, bestätigt: „Eltern und Schulleitung arbeiten hier eng zusammen“. So wird man auch die Projekte der nächsten Jahre engagiert angehen.

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