Wermelskirchen: Sechs Gespräche bei Notruf 112 unterbrochen

Wermelskirchen: Sechs Gespräche bei Notruf 112 unterbrochen

Nachdem am Freitagnachmittag bereits einige Abbrüche von Gesprächen über den Notruf 112 auf der Leitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreis aufgetreten sind, ist es gestern erneut zu vereinzelten Unterbrechungen von Verbindungen gekommen, teilt die Kreisverwaltung mit.

Insgesamt wurden sechs Anrufe während des Gesprächs unterbrochen. Kreissprecher Alexander Schiele: "Alle Personen wurden sofort zurückgerufen und die entsprechenden Hilfsmaßnahmen konnten eingeleitet werden."

Nach derzeitigen Erkenntnissen sind alle Anrufe beantwortet worden. Die Bevölkerung wird gebeten, weiterhin die 112 anzurufen. Für den Fall, dass ein Anruf dort nicht entgegengenommen werden kann, soll der Polizeinotruf unter 110 gewählt werden.

  • Technische Probleme : Notruf im Rheinischen-Bergischen Kreis ist weiter gestört

Die Fehlersuche läuft unterdessen weiter mit Hochdruck, teilt die Kreisverwaltung mit. Am Freitagabend und am Wochenende lief die Technik einwandfrei, so dass angenommen werden konnte, dass der vermeintliche Fehler gefunden sei. Zuvor war eine Komponente des Dienstes eCall als möglicher Auslöser der Probleme ausgemacht und deaktiviert worden. Die ausgiebige Testphase am Freitag und der reibungslose Betrieb des Systems in den Tagen danach sprachen für diese Ursache.

(tei.-)