Wermelskirchen: Sanierung des Quellenbads kostet 6,3 Millionen Euro

Wermelskirchen : Sanierung des Quellenbads kostet 6,3 Millionen Euro

Das Wermelskirchener Quellenbad hat einen erheblichen Sanierungsbedarf. Ein Gutachter hat die Defizite im Bad analysiert und eine erste genauere Kostenauflistung erstellt. Die entsprechenden Ergebnisse wurden am Dienstag in der Sitzung des Arbeitskreises Bäder vorgestellt. Nach Informationen der Bergischen Morgenpost würde eine Sanierung des Bades langfristig gesehen 6,3 Millionen Euro kosten. Der Neubau eines vergleichbaren Hallenbades würde laut Gutachten bis zu zehn Millionen Euro kosten.

Vor allem energetisch muss das Bad langfristig gesehen auf den neuesten Stand gebracht werden, der Beton hat durch Feuchtigkeit in den Wänden arg gelitten.

Was aber auch deutlich wurde: Der Badebetrieb ist aktuell in keiner Weise gefährdet, alle Wermelskirchener können beruhigt sein: Sie können weiterhin im Quellenbad schwimmen und auch die Sauna nutzen. Nur langfristig müsse eben etwas geschehen, um das Bad fit für die Zukunft zu machen.

Die Fraktionen haben in der Sitzung des Arbeitskreises Beratungsbedarf angemeldet. Das Thema soll nach der Sommerpause in den Fraktionen und im Arbeitskreis intensiv diskutiert werden. Die Fraktionen haben sich nach BM-Informationen dagegen ausgesprochen, bei der aktuellen Haushaltslage 6,3 Millionen Euro für eine Sanierung des Bades zu investieren. Es solle keinen Schnellschuss geben, man solle nicht in Hektik verfallen.

Wie Dezernent Jürgen Graef bereits im Februar in der BM angekündigt hatte, soll für das Bad auch ein neues Nutzungskonzept erarbeitet werden. Mitarbeiter des Bades haben sich intensiv mit dem Thema beschäftigt und Vorschläge erarbeitet. Auch diese werden bald diskutiert.

(RP)
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