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Mc 1844 Wermelskirchen: Sänger intonieren Hommage an Musik der Wirtschaftswunder-Zeit

Mc 1844 Wermelskirchen : Sänger intonieren Hommage an Musik der Wirtschaftswunder-Zeit

"Wir sind zwar ausverkauft, aber überbestuhlt", sagte Manfred Koch augenzwinkernd mit Blick auf einige wenige nicht besetzte Sitzplätze im PZ des Gymnasiums. Koch moderierte das mit etwa 160 Gästen gut besuchte Frühjahrskonzert des Männerchores (MC) 1844 am Samstagabend.

"Wir sind zwar ausverkauft, aber überbestuhlt", sagte Manfred Koch augenzwinkernd mit Blick auf einige wenige nicht besetzte Sitzplätze im PZ des Gymnasiums. Koch moderierte das mit etwa 160 Gästen gut besuchte Frühjahrskonzert des Männerchores (MC) 1844 am Samstagabend.

Unterstützt wurden die Wermelskirchener vom Männergesangverein (MGV) Spich, so dass insgesamt 27 Sänger auf der Bühne für einen anspruchsvollen, voluminösen Chorklang und ein imposantes Bild sorgten.

Die beiden Chöre helfen sich bei Auftritten regelmäßig in freundschaftlicher Verbundenheit, stehen sie doch beide unter der Dirigentschaft von Dr. Lutz Schneider, der auch die musikalische Leitung beim Frühjahrskonzert innehatte. Außerdem mit von der Partie: die "Schneider Combo" mit Lutz Schneider am Flügel, Uli Schäfer am Bass und Schlagzeuger Wilfried Sellmeier, der sich bei Georg Gershwins "Summertime" auch als Solo-Sänger hervortat.

Für das Programm hatte der Chor eine musikalische Reise durch Europa von Köln und Berlin nach Spanien und Italien mit Liedern hauptsächlich aus den 50er und 60er Jahren zusammengestellt. Ein Walter- Kollo-Potpourri erinnerte an den zu seiner Zeit populären Sänger, "Wochenend und Sonnenschein" sowie "Ich wollt ich wär ein Huhn" an die berühmten "Comedian Harmonists". Mit der "Italienreise" intonierten die Sänger die bekanntesten Gerhard-Winkler-Lieder "Frauen und Wein", "Nicolo Nicolino" sowie "Italienischer Salat" - eine Hommage an die Wirtschaftswunder-Zeit, als sich die Deutschen in Scharen mit ihren VW-Käfern in den Italien-Urlaub aufmachten. Mit kölschen Tönen ("Kut jot heim" aus der Feder von Henner Berzau) und reichlich Applaus des begeisterten Publikums endete das gut eineinhalbstündige Konzert.

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Großer Fan des MC 1844 ist übrigens Regina Gluth. Die Wuppertalerin hatte für den Besuch des Frühjahrskonzerts extra ihre private Geburtstagsfeier verschoben, erhielt vom Männerchor einen Blumenstrauß und freute sich über die Gratulationen. "Das ist bestimmt das 30. MC-Konzert, bei dem ich dabei bin", sagte das "Geburtstagskind" stolz.

(sng)