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Riesenfreude im Eifgen-Stadion ibn Wermelskirchen

Unbeschwertes Miteinander in Wermelskirchen : Riesenfreude im Eifgen-Stadion

Mini-Bewegungsfest: Hüpfburgen bringen Kinderaugen zum Strahlen. Alle „Sportskanonen“ hatten einen tagesaktuellen Corona-Test dabei.

Zwei große Hüpfburgen luden am vergangenen Wochenende die Kinder der Breitensportabteilung des Sport-Vereins 09/35 zum unbeschwerten Miteinander ein. Endlich wieder ein Stück Normalität nach einer langen Durststrecke und viele leuchtende Kinderaugen.

Eins vorweg: Alle waren vorher schriftlich angemeldet, über die Luca-App registriert und hatten zusätzlich einen tagesaktuellen Corona-Test in der Tasche. Die Eltern und Kinder der „Sportskanonen“, der Turngruppe des SV 09/35, wollten ihr Mini-Bewegungsfest auf gar keinen Fall in irgendeiner Form in Gefahr bringen und haben weit über die derzeit geltenden Vorgaben der Corona-Schutzverordnung hinaus alles getan, um eine sichere Veranstaltung auf die Beine zu stellen.

„Im April haben wir bei einer schönen Aktion des Landessportbundes NRW mit einem selbst gedrehten Sportvideo einen Geldpreis gewonnen und es war uns allen sofort klar: Damit möchten wir den Kindern ein paar tolle Stunden mit viel Spaß und Freude ermöglichen“, erzählt Sonja Robbe, die als Übungsleiterin die Sportskanonen im vierten Jahr betreut. „Als absehbar war, dass die Inzidenzen runtergehen, Lockerungen am Horizont zu erkennen waren und Kontaktsport draußen wieder möglich sein wird, haben wir zwei Hüpfburgen organisiert und losgelegt.“ Die Eltern standen sofort parat, haben für Speis und Trank gesorgt, bei Auf- und Abbau mit Abstand angepackt. Jederzeit alle Hygieneregeln penibel befolgt, auf der Tribüne mit viel Platz und frischer Luft für Würstchen-Nachschub gesorgt.

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„Die Kinder haben monatelang nur mit Online-Training verbracht. So prima das auch geklappt hat - das Miteinander, den direkten Kontakt und das freie Spiel kann es natürlich nicht ersetzen. Diese Distanz und der fehlende Kontakt macht mit jeder Kinderseele etwas. Von den körperlichen Folgen brauchen wir gar nicht erst sprechen. Und so wollte ich unbedingt noch vor den Sommerferien ein Zeichen setzen, dass mit einem guten Hygienekonzept und verantwortungsvoller Vorbereitung ganz vieles wieder möglich ist“, so Robbe.

Auch für die Eltern, die corona-konform auf der Tribüne blieben, war diese Aktion etwas Besonderes - man konnte mit Abstand plaudern, die Seele für ein bis zwei Stündchen baumeln lassen. Und dabei zuschauen, mit welcher Lebensfreude sich Kinder ihre Unbeschwertheit zurückeroberten.

(sr)