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Rheinisch-Bergischer-Kreis: Die neuen Corona-Regeln in Wermelskirchen

Corona-Pandemie : Das sind die Corona-Regeln in Wermelskirchen

Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind die Infektionszahlen weiter niedrig und stabil unter 35. Damit ist Wermelskirchen und der Rheinisch-Bergische Kreis laut Verordnung in Stufe eins des Lockerungsplans. Was nun für Einzelhandel, Gastronomie oder Freizeit gilt – hier ein Überblick.

Die 7-Tages-Inzidenz des Rheinisch-Bergischen Kreises liegt laut dem Robert Koch-Institut (RKI) stabil unter 35. Die NRW-Landesregierung hat zudem eine neue Corona-Schutzverordnung verabschiedet, die am Freitag (28. Mai) in Kraft trat. Damit gilt aktuell ein Drei-Stufen-Plan, der sich nach den Inzidenzen richtet. Seit Mittwoch, 2. Juni, sind für den Rheinisch-Bergischen Kreis deshalb die Öffnungsschritte der Stufe 1 der Corona-Schutzverordnung des Landes gültig.

Schnelltests Schnelltests sind seit einiger Zeit 48 Stunden gültig und nicht mehr nur 24 Stunden.

Ausgangssperre Die Ausgangssperre fällt bei eine stabilen Inzidenz von unter 100 weg. Derzeit liegt die Inzidenz deutlich unter 35. Es gibt also keine Ausgangssperre in nächster Zeit.

Kontaktbeschränkung Treffen im öffentlichen Raum sind für Angehörige aus fünf Haushalten ohne Begrenzung erlaubt. Außerdem dürfen aus beliebig vielen Haushalten Treffen. Dafür ist aber ein Test nötig.

Einzelhandel Der Einzelhandel hat nach wie vor geöffnet. Seit Freitag, 28. Mai, entfiel die Testpflicht. Auch Termine für Click & Meet müssen nicht mehr ausgemacht werden. Es gelten je nach Größe des Geschäftes Beschränkungen wie viele Kunden den Laden betreten dürfen. Für alle Läden gilt pro zehn Quadratmeter ein Kunde. Diese Regelung galt zuvor nur für Geschäfte des täglichen Bedarfs.

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Gastronomie Die Innengastronomie darf wieder öffnen. Für Gäste fällt dabei auch die Testpflicht weg, weil auch die Landesinzidenz in NRW stabil unter 35 liegt. Es gilt allerdings eine Platzpflicht. Tests für den Außenbereich waren schon vorher nicht mehr nötig.

Kultur Konzerte und Aufführungen sind auch im Innenbereich mit bis zu 1000 Personen und mit den oben genannten Nachweisen zulässig. Nach der neuen Corona-Schutzverordnung muss die Sitzverteilung im Schachbrettmuster angelegt sein. Auch nicht-berufsmäßige Proben sind ab sofort mit Test oder anderem Nachweis wieder möglich. Ab 1. September sind Musikfestivals mit bis zu 1000 Personen möglich.

Sport Außen und innen ist Kontaktsport mit bis zu 100 Personen erlaubt, wenn ein negativer Test vorliegt. Außen sind dabei bis zu 1000 Zuschauende erlaubt, allerdings darf die maximale Auslastung der Sportstätten nur 33 Prozent betragen. Innen brauchen Zuschauende zudem einen Test.

Freibäder dürfen öffnen. Das regelt die Corona-Schutzverordnung. Ein Test ist nicht mehr nötig.

Freizeit Der Besuch von Zoos und Parks ist erlaubt. Hier ist kein negativer Test erforderlich. Auch kleinere Außeneinrichtungen wie Minigolf, oder Hochseilgarten dürfen öffnen. Ebenso Freizeitparks und Spielbanken, wenn die landesweite Inzidenz ebenfalls unter 50 liegt, was aktuell der Fall ist. Außenbereiche von Diskotheken dürfen für 100 Personen öffnen, sofern negative Tests vorliegen.Auch Bordelle öffnen mit negativem Test.

Schulen Die Schulen in NRW sind wieder zum täglichen Präsenzunterricht in voller Klassenstärke zurückgekehrt. Es gelten weiterhin eine Testpflicht und eine strenge Maskenpflicht.

Kindertagesbetreuung Ab dem 7. Juni haben die Kitas wieder den Regelbetrieb aufgenommen. Das heißt ab dann werden die Gruppen nicht mehr getrennt und die Kinder können über den gesamten gebuchten Zeitraum in der Einrichtung bleiben.

Beherbergung Übernachtungen in Ferienwohnungen und Camping sind mit den oben genannten Nachweisen zulässig. In Hotels und ähnlichen Beherbungsbetrieben sind Übernachtungen für private Zwecke erlaubt. Dabei gibt es keine weiteren Kapazitätsobergrenzen. Eine volle gastronomische Versorgung ist möglich.

Körpernahe Dienstleistungen Körpernahe Dienstleistungen (Friseur, Kosmetik, Fußpflege) sind unter Einhaltung von strengen Hygienemaßnahmen zulässig. Ein negativer Schnelltest ist dann erforderlich, wenn die Kundin oder der Kunde nicht dauerhaft eine Maske trägt.

Kinder und Jugendarbeit  Gruppenangebote sind innen mit 30 und außen mit 50 Menschen ohne Altersbegrenzung und ohne Test erlaubt.

Partys   Partys sind außen mit bis zu 100 Gästen und innen mit bis zu 50 Gästen ohne Abstand möglich, sofern negative Tests vorliegen.

Entwicklung Wenn die 7-Tages-Inzidenz bis zum September stabil unter 35 bleibt, sind für einige Bereiche weitere Lockerungen möglich. Beispielsweise bei Volksfesten und großen Festveranstaltungen. Darüber informiert das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW unter www.mags.nrw/corona-regeln-fuer-nordrhein-westfalen-im-november-2020.

Hinweis: Die Daten, die unseren Grafiken zugrunde liegen, stammen vom Robert-Koch-Institut. In einigen unserer Artikel sind die Zahlen der örtlichen Gesundheitsämter die Basis der Berichterstattung und können davon abweichen. Die Städte und das RKI erheben ihre Werte zu verschiedenen Zeitpunkten.

(tei.-/mabu)