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Rhein-Berg: Trickbetrüger wollen mit „falsche Polizeibeamte“ ans Geld ihrer Opfer

Geldübergabe wurde verhindert : „Falsche Polizeibeamte“ wollen ans Vermögen ihrer Opfer

(pd) Trickbetrüger lassen nicht locker. Trotz vieler Appelle und Warnhinweisen der Polizei an Bürger treiben sie derzeit weiter ihr Unwesen, um an das Geld ihrer Opfer zu kommen. Seit Anfang der Woche kam es vorwiegend in Bergisch Gladbach wieder zu zahlreichen Trickanrufen durch falsche Polizeibeamte, teilt die Politei mit.

Sie warnt Menschen im gesamten Kreis, besonders bei Anrufen besonders Vorsichtig zu sein. Eine Geldübergabe konnte diese Woche noch verhindert werden.

Bis zu 30 Anrufe wurden der Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis allein in Bergisch Gladbach seit Anfang dieser Woche gemeldet. Die Dunkelziffer wird weit höher geschätzt.

Als Anrufnummer erschien die Ortsvorwahl plus die 110. Unter der Rufnummer 02202-110 versuchten Trickdiebe als falsche Kriminalbeamte Menschen zu betrügen. Die meisten betroffenen Personen gingen auf die Anrufe nicht ein und legten auf. In einem Fall verhinderte eine aufmerksame Bankmitarbeiterin die Abholung von 30.000 Euro, so dass bisher keine Übergabe von Wertgegenständen bekannt ist.

Die Polizei bittet erneut Verwandte und Bekannte vor allem ältere Menschen – über die Maschen „falscher Polizeibeamte" oder „Enkeltrick" aufzuklären und gibt folgende Tipps:

▶ Polizeibeamte werden niemals nach Vermögenswerten oder Ersparten fragen.

▶ Niemals Geld an unbekannte Personen übergeben. Polizeibeamte holen kein Bargeld oder Schmuck ab.

▶ Nach merkwürdigen Anrufen umgehend die Polizei via Notruf unter 110 informieren.

▶ Einfach auflegen, sobald eine fremde Person Geld oder Auskünfte

über Konten fordert.

▶ Opfer sollten umgehend Anzeige erstatten.