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Weihnachtliches in Wermelskirchen : Adventliche Deko sorgt in Büros für heimelige Stimmung

Viele Einrichtungen und Unternehmen in der Stadt haben bereits weihnachtlich dekoriert. Der erste Advent kann kommen. Für viele Unternehmer ist eine schöne Atmosphäre wichtig.

Der erste Advent steht vor der Tür, nicht mehr lange, dann darf die erste Kerze am Kranz angezündet werden. In Wermelskirchen sieht es schon sehr weihnachtlich aus. Viele Bäume in der Innenstadt sind mit Lichterketten geschmückt und die Geschäfte mit weihnachtlichen Motiven dekoriert.

Bei der Lebenshilfe Bergisches Land hat jede Gruppe ihre Räume mit selbst gemachten oder gekauften Basteleien behangen und auch ein Adventskalender in jedem Raum darf natürlich nicht fehlen. „Der Eingangsbereich ist noch nicht geschmückt, aber darum kümmere ich mich in den nächsten Tag“, sagt die Assistentin der Geschäftsleitung, Andrea Siebel, lachend. Das sei schließlich wichtig. Die große Weihnachtsfeier der Lebenshilfe für die Mitarbeiter und die Menschen mit Behinderung muss aber ausfallen. „Die findet im kleineren Rahmen statt. Ein kleines Geschenk der Geschäftsleitung bekommt trotzdem jeder überreicht“, sagt Siebel.

Leuchtende Weihnachtsdekoration vor dem Haupteingang des Unternehmens Suer (l.) und der Adventskalender aus bunten Nikolaussocken in einem Klassenzimmer in der Waldschule. Foto: Karla Krause

Natürlich ist auch bei der Stadtverwaltung alles auf die Adventszeit eingestellt. Zwar ist der Eingangsbereich noch nicht geschmückt, doch dafür sind vom Innenhof des Rathauses die roten Sterne und Lichter, die bei Bürgermeisterin Marion Lück im Fenster hängen, gut zu sehen. „Frau Lück hat auch einen echten Weihnachtsbaum vor ihrem Büro stehen“, erzählt Stadtsprecherin Kirstin Wirtz. Der sei ebenfalls mit Lichtern und auch mit Basteleien aus Wermelskirchener Kindergärten geschmückt. Auch die einzelnen Fachbereiche sind dekoriert. In den Büros sehe es überall anders aus. Die Bürgermeisterin überlasse jedem Mitarbeiter selbst, wie und ob er dekorieren wolle, sagt Wirtz, die für das Schmücken der gemeinsamen Räume zuständig ist. Bald soll es außerdem auch noch einen beleuchteten Weihnachtsbaum auf dem Dach des Rathauses geben, der von der Straße aus zu sehen ist, verrät sie.

Der Adventskalender aus Nikolaussocken hängt in einem Klassenzimmer der Waldschule. Foto: Dagmar Strehlow-Toussaint

Sehr wichtig nimmt auf die Waldschule das Thema Dekoration. „Wir haben hier ganz viele LED-Teelichter“, sagt Schulleiterin Dagmar Strehlow-Toussaint. So habe beispielsweise jede Klasse einen eigenen Adventskranz mit den künstlichen Lichtern. Doch das ist noch lange nicht alles. Neben dem Kranz gibt es auch einen Adventskalender, für jede Klasse. „Dafür bringt jedes Kind eine Nikolaus-Socke mit zur Schule“, erklärt Strehlow-Toussaint. „Die befüllen wir dann mit Süßigkeiten, Nüssen und Mandarinen.“

Als Trost für die Adventsfeiern, die in diesem Jahr coronabedingt leider ausfallen müssen, hat sich die Waldschule außerdem etwas ganz Besonderes überlegt: Jede Klasse bereitet ein Lied oder einen Tanz vor und nimmt diesen dann auf Video auf. „Die Filme zeigen wir dann montagsmorgens nach jedem Advent auf unseren Whiteboards in den Klassen“, sagt Strehlow-Toussaint. Danach würden noch Weihnachtsgeschichten vorgelesen.

Peter Suer, Geschäftsführer von Suer Nutzfahrtechnik, empfindet die Weihnachtszeit jedes Jahr als besondere Zeit. „Und die Dekoration gehört einfach dazu“, sagt er. Im Familienbetrieb der fünften Generation habe man Anfang der Woche zu dekorieren begonnen. „Die Mitarbeiter dürfen ihren Arbeitsplatz dann gestalten, wie sie möchten“, sagt Suer.

„Wir haben in der Verwaltung einen echten Tannenbaum stehen, eine Lichterkette schaltet sich per Timer im Dunkeln an. Der beleuchtete Baum begrüßt hier die Mitarbeiter morgens“, sagt Michael Flanhardt, Geschäftsführer des Landmaschinenherstellers Rasspe. Im Eingangsbereich sei zudem ein großer Adventskranz angebracht worden. Und einen zweiten Weihnachtsbaum gibt es auch, der steht in der Betriebshalle. In der Kantine würden Weihnachtsmotive die Fenster schmücken. „Mir persönlich ist die Dekoration schon wichtig, sie schafft eine schöne Atmosphäre“, sagt Flanhardt. „Generell mag ich diese Zeit sehr, zu der man inne halten und Dankbarkeit zeigen kann.“