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Rathaus: ohne Termin kein Zugang

Krisenstab in Wermelskirchen : Rathaus in Wermelskirchen: ohne Termin kein Zugang

Der Krisenstab der Stadt Wermelskirchen hat jetzt besondere Regelungen festgesetzt, um die Handlungsfähigkeit der Stadtverwaltung aufrecht zu erhalten. So gibt es heute, Mittwoch, eingeschränkte Öffnungszeiten:

▶ Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr;

▶ Donnerstag zusätzlich 15.30 bis 17.30 Uhr.

Ab Mittwoch, 18. März, wird der Zugang zum Rathaus und zu den Außenstellen der Verwaltung bis auf weiteres eingeschränkt, teilte Hauptamtsleiter Jürgen Scholz mit. „Alle Bürger werden gebeten, das Rathaus und die Außenstellen nur im unbedingten Notfall zu betreten und nur für den Fall, soweit sich deren Anliegen nicht telefonisch, per E-Mail oder online erledigen lassen.“

Jedenfalls ist ab sofort zu einem Besuch im Rathaus sowie in den Außenstellen eine Terminvereinbarung Voraussetzung. Scholz: „Falls in den letzten Tagen bereits ein Termin vereinbart wurde, empfiehlt es sich, telefonisch nachzufragen, ob der Termin tatsächlich wie vereinbart stattfinden kann.“

Der Zugang zum Rathaus wird auf den Haupteingang beschränkt, es finden Zugangskontrollen statt.

Ab sofort werden auch die Spiel- und Bolzplätze im Stadtgebiet gesperrt, das gilt schon für die Sportplätze. Für Bestattungen gelten folgende Regeln, teilt die Stadt mit: Untersagt sind Trauerfeiern in geschlossenen Räumen wie in Kirchen, Kapellen und Trauerhallen. Die Teilnahme an Beerdigungen soll auf den engsten Personenkreis beschränkt werden, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Die Verwaltung setzt jetzt im Wege von Allgemeinverfügungen, beschlossen von der Landesregierung, die Maßnahmen um. Details dazu gibt es auf der Homepage der Stadt. So sind Restaurants, Gaststätten sowie Hotels an die Einhaltung von Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen gebunden: So müssen die Gäste mit Kontaktdaten registriert und zwischen den Tischen muss ein Sicherheitsabstand von zwei Metern eingerichtet werden. Ob Restaurants um 15 Uhr (wie der Ministerpräsident verkündet) oder bis 18 Uhr (Information der Stadt) schließen müssen, ist unklar. Bürgermeister Bleek: „Das gibt es unklare Verfügungen.“ Das Ordnungsamt wird die Anordnungen kontrollieren.

Auch für das Krankenhaus gilt wie für die Pflegeeinrichtungen ab sofort Besuchsverbote. Maximal darf ein Besucher pro Patient pro Tag mit Schutzmaßnahmen zugelassen werden. Caféterien sind für Patienten und Besucher zu schließen.