Wermelskirchen Positive Einstellung zur Angliederung von Burg

Wermelskirchen · Eine eigene Pfarrerstelle hat die Kirchengemeinde Burg nicht mehr. Gleichwohl ist sie nicht ohne Seelsorger, denn seit fast zwei Jahren ist Pfarrer Jens-Peter Preis von der evangelischen Kirchengemeinde Wermelskirchen, Bezirks Hünger, auch in der Gemeinde Burg tätig. Weil sich diese pfarramtliche Verbindung gut bewährt hat, schlug die zuständige Arbeitsgruppe den nächsten Schritt vor: die Angliederung der Kirchengemeinde Burg an die Kirchengemeinde Wermelskirchen, wobei ein neuer Seelsorgebereich „Burg-Hünger“ entstehen würde. Dabei würde die rund 700-köpfige Gemeinde Burg in etwa einem bis anderthalb Jahren ihre Selbstständigkeit aufgeben. Die Gemeindeglieder, Kirche, Gemeindehaus, altes Pastorat, der historische, geschlossene Friedhof sowie der heutige Friedhof mit etwa 700 Gräbern gingen in das dann gemeinsame Vermögen über. Außerdem brächte die schuldenfreie Gemeinde Burg fast 700 000 Euro Rücklagen mit. Nachdem Pfarrer Jens-Peter Preis am Sonntag in einer Gemeindeversammlung in Burg die Planungen vorstellte (die BM berichtete) geschah gleiches gestern Abend durch Robert Stoßberg aus der Arbeitsgruppe in einer Versammlung im evangelischen Gemeindehaus am Markt. Dabei herrschte unter den etwa 75 gekommenen Gemeindegliedern eine positive Grundstimmung, geprägt von Vorfreude. Auch Rainer Frei aus Burg betonte, dass die Zusammenarbeit in den vergangenen fast zwei Jahren sehr gut funktioniert habe. „Ich fühle mich hier sehr wohl“, sagte Frei.

(RP)
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