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Pilotprojekt Teambuilding an der KGS in Wermelskirchen

Leben & Lernen in Wermelskirchen : Pilotprojekt der KGS: Erstklässler werden ein starkes Team.

Erleben, dass man gemeinsam mehr erreichen kann, als alleine. Diese Erfahrung konnten 26 Erstklässler der Katholischen Grundschule St. Michael beim dreitägigen Projekt „Meine Klasse - Ein starkes Team!“ machen.

(tei.-) Und zum Abschluss wurden bei der Familienrallye in der WTV-Halle auch die Eltern mit ins Boot geholt. Am Anfang stand zunächst eine vage Idee: Kindern den Wechsel von Kindergarten zu Schule erleichtern, den Klassenverband stärken und eine positive Grundatmosphäre für die erste Zeit im Schulalltag schaffen. Dabei Lehrer, Betreuer und Eltern einbeziehen und das Ganze auch noch spielerisch und mit viel Freude für die Schülerinnen und Schüler. Cora Meurer, Klassenlehrerin der 1a an der Katholischen Grundschule St. Michael und Sabine Nickel, sozialpädagogische Fachkraft, ließ diese Idee einfach nicht mehr los und so brachten sie zusammen mit dem Sportverein SV09/35 ein tolles Pilotprojekt auf den Weg. Gemeinsam mit Sonja Robbe, die für den SV09/35 als Übungsleiterin diverse Kurse leitet, wurde das Konzept „Meine Klasse - Ein starkes Team!“ entwickelt. Drei Tage lang konnten sich Pädagogen und Kinder einmal in einem ganz anderen Setting kennenlernen und genossen es, Schule als Abenteuerland zu erleben.

Statt Unterricht hieß es für die 26 Erstklässler, nun Teamaufgaben lösen, Fair Play und sich richtig kennenlernen. Jeder Vormittag stand unter einem anderen Motto, Methoden aus der Sport- und Erlebnispädagogik kamen zum Einsatz. Das Besondere an dem Konzept: Lehrer und Fachkräfte, die in täglichem Kontakt zu den Kindern stehen, waren mittendrin, statt nur dabei. „Uns war wichtig, dass auch wir als Pädagogen ganz nah an den Kindern dran sind, mitspielen und eine Vertrauensbasis aufbauen können, die nach dem Projekt einen nachhaltigen Effekt hat“, so Meurer. Ein Plan, der nach den intensiven Tagen absolut aufging. „Wir haben den Werkzeugkoffer der Kinder gefüllt, mit allem was ihnen in ihrer Schulzeit helfen kann: Gesundes Konfliktverhalten, Vertrauen zueinander und die Gewissheit, dass hier alle ein Team sind und diesen Weg miteinander gehen“, erklärt Sonja Robbe.

Am letzten Tag des Projektes gab es in der WTV-Turnhalle noch eine Überraschung: Bei einer Familienrallye durften die Erstklässler nun auch ihre Eltern dazuholen und an zahlreichen Stationen zeigen, wie Teamarbeit funktioniert. Mütter, Väter und sogar Großeltern konnten mit ihren Kindern über Kästen springen, Handstand üben und aus luftiger Höhe von der Sprossenwand springen. Gelebter Zusammenhalt – so funktioniert’s!

(tei.-)