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Nach Pfingsten wird asphaltiert

Alles wartet auf die Tiefbauer : Nach Pfingsten wird asphaltiert

Der Jugendfreizeitpark ist immer noch nicht freigegeben, weil die Zuwegung nicht fertig. Auch Mängel von der TÜV-Abnahme müssen noch beseitigt werden.

Die schlechten Wettervorhersagen für das kommende, lange Wochenende spielen der Stadtverwaltung wohl aktuell in die Karten. Denn: Strömender Regen bedeutet, dass Skater und BMX-Fahrer sich nicht auf dem Judenfreizeitpark tummeln, der noch nicht eröffnet und damit auch noch nicht freigegeben ist. Allerdings hatte es viele neugierige Jugendliche zuletzt bei schönem Wetter immer wieder auf die Baustelle gelockt, um die Rampen zu begutachten und auszuprobieren.

Dass sich die Fertigstellung des Jugendfreizeitparks immer weiter nach hinter verschiebt, hatte für Unmut gesorgt. Schließlich war angedacht gewesen, dass das Wermelskirchener Prestigeobjekt bereits im April eröffnet wird. Diesen Plänen machte das Wetter ein Strich durch die Rechnung, wie jetzt die Kreisverwaltung nach herbe Kritik noch einmal wiederholt.  Aufgrund der winterlichen Witterungsverhältnisse Anfang 2021, bis teilweise in den April hinein, mussten die Arbeiten zwischenzeitlich immer wieder unterbrochen werden, heißt es in einer Presseerklärung. Schwieriger sei jedoch noch, dass die Baumaßnahme örtlich direkt mit der parallel ausgeführten Baustelle der Verlängerung des Balkanradwegs zwischen den Straßen „Am Wasserturm“ und „Zenshäuschen“ verknüpft ist. Da die Zuwegung zum Jugendfreizeitpark ausschließlich über den Bereich dieser Baustelle möglich ist, kann der Park noch nicht eröffnet werden, solange der Radweg nicht fertig gestellt ist.

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In der Woche nach Pfingsten soll die beauftragte Firma mit den Asphaltarbeiten beginnen. Ein früherer Start war aufgrund der allgemein sehr üppigen Auftragslage im Baugewerbe und Handwerkerschaft nicht möglich, rechtfertigt das Tiefbauamt der Stadt. „Die Arbeitsbelastung aller Firmen ist enorm“, sagt auch Bürgermeisterin Marion Lück, „deshalb kam es nach dem Winterende zu Verzögerungen.“

Zudem sind aktuell noch Nachbesserungen an der Skaterfläche erforderlich, um den Vorgaben einer TÜV -Abnahme zu entsprechen. Ohne diese Abnahme ist auch keine Freigabe des Freizeitparks (Skaterfläche und Multifläche) möglich.

(kel)