1. NRW
  2. Städte
  3. Wermelskirchen

Musik-Tour setzt auf die 2G-Regel

Am 6. November wird’s in Wermelskirchen musikalisch : Musik-Tour setzt auf die 2G-Regel

Am traditionellen Termin, dem ersten Samstag im November, soll die Großveranstaltung wieder steigen. Shuttle-Busse pendeln zwischen den einzelnen Locations. Neu ist ein einmalig fälliger Eintritt zur Finanzierung der Einlasskontrollen. Die Organisatoren raten zum Kauf von Tickets im Vorverkauf.

Die Wermelskirchener sind feierfreudig und Wermelskirchen hat als Veranstaltungsort über die Stadtgrenzen hinaus einen immens guten Ruf. Davon sind Mona und Dirk Götz, Wirte-Ehepaar der Gaststätte „Centrale“ sowie gemeinsam mit Andrea und Robert Schmitz gemeinsam im Organisationsteam der Wermelskirchener Musik-Tour, überzeugt. Deshalb glauben sie auch an einen Erfolg der WMT, die sie nach dem Ausfall wegen Corona in 2020, für Samstag, 6. November, wieder vorbereiten. „Die Menschen wollen wieder vor die Tür und Musiker freuen sich über Auftrittsmöglichkeiten“, schätzen Mona und Dirk Götz im Gespräch mit dieser Redaktion ein. „Beim jetzigen Stand der Dinge können wir die Tour machen. Wir haben das Konzept mit dem Ordnungsamt abgestimmt“, berichtet Dirk Götz: „Wir setzen konsequent auf die 2G-Regel, denn in den Locations wird das Einhalten von Abstand nicht möglich sein – es darf und soll getanzt werden.“

Termin Die Musik-Tour soll am Samstag, 6. November, ihre 13. Auflage erleben. Der erste Samstag im November ist das traditionelle Datum der Groß-Veranstaltung. Der Einlass in die einzelnen Locations erfolgt ab 18.30, um 20 Uhr soll überall die Live-Musik starten. „Wir haben etwas Zeit zwischen Einlass und Beginn geplant, denn die Einlasskontrollen werden eventuell etwas dauern“, schätzt Dirk Götz ein.

  • Dirigent Ingo Brzoska mit dem „Nylon
    Konzert in Wermelskirchen : Hervorragender Gitarren-Nachwuchs spielt im Bürgerzentrum
  • Statt Ausbildungsbasar im Berufskolleg gibt es
    Aktionstag in Wermelskirchen : Betriebe öffnen ihre Türen für den Ausbildungstag
  • Die Rhombus-Eigentümer (v.l.) Walter vom Stein
    Rhombus-Areal in Wermelskirchen : „Rhombus-Park“ ist nun eine geschützte Marke

Die 2G-Regel Die Organisatoren stellen sich mit der 2G-Regel auf die Corona-Pandemie ein. Das heißt: Einlass erhalten nur Besucher, die nachweisen können, dass sie vollständig geimpft oder genesen sind. „Bereits ab Mitte Oktober werden wir das bei uns in der ‚Centrale‘ schon so umsetzen“, kündigen Mona und Dirk Götz: „Wir gehen eh davon aus, dass der Gesetzgeber die 2G-Regel demnächst festschreiben wird.“

Kontrolle Um die Einhaltung der 2G-Regel sicher zu stellen, wird das Organisatorenteam für Sicherheitskräfte sorgen, die an jeder teilnehmenden Location prüfen. „Wer ein Mal Eintritt gezahlt und ein Mal seinen 2G-Nachweis erbracht hat, bekommt ein Armband, das den Zutritt zu allen Veranstaltungen gewährt“, erläutert Dirk Götz.

Eintritt Um die zusätzlichen Personalkosten durch die Einlasskontrollen zu finanzieren, wird bei der Musik-Tour 2021 erstmals ein einmaliger Eintritt von fünf Euro fällig – bisher war der Besuch stets eintrittfrei.

Tickets „Wir haben ein begrenztes Kontingent an Karten. Wir haben die Kapazitäten der Teilnehmer-Locations hochgerechnet und so eine Obergrenze ermittelt“, beschreibt Dirk Götz. Deshalb empfehlen die Organisatoren, sich Tickets im Vorverkauf unter bergisch-live.de zu sichern.

Locations und Bands Obwohl erst vor wenigen Tagen die Entscheidung zur Durchführung gefallen ist, haben bereits 15 Locations ihre Teilnahme zugesichert. „Ich rechne mit weiteren Zusagen“, stellt Dirk Götz fest. In 2019 hatten 20 Veranstaltungsorte den Reigen gebildet. Für 2021 zugesagt haben demnach bereits neben der „Centrale“ unter anderem das „Bistro Katt“, das Jugendcafé („Juca“), das CVJM-Heim, die „J+K-Sportsbar“ oder auch das „Balkan“-Restaurant sowie in den Dörfern das Restaurant „Zu den drei Linden“ (Dhünn) und das Restaurant „Markt 57“ (Dabringhausen). „Alle müssen sich jetzt schnell um Musiker kümmern, da die Planungen kurzfristiger sind als sonst“, weiß Dirk Götz, aber: „Das wird klappen.“ So habe er für die „Centrale“ bereits die Band „Optical desaster“, die auch in 2019 dort gastierte, verpflichtet und im CVJM-Heim sei der Auftritt von „Tante Silke“ schon fix.

Hot-Spots Durch die Nähe einiger Locations würden sich auch in diesem Jahr erfahrungsgemäß Hot-Spots entwickeln, meint Dirk Götz. Das sind zum Beispiel die Nachbarschaften aus „J+K-Sportsbar“, „Delante“, „Café Tilly“ und „Capriccio“, aus „ToscAnna“, CVJM-Heim, „Juca“ und „Bistro Katt“ oder aus „Centrale“, „Kaffeeteufel“, „Venezia“ und „Balkan“.

Informationen Auf ein Programmheft verzichten die Organisatoren in diesem Jahr. „Das lässt sich so kurzfristig nicht umsetzen“, stellt Dirk Götz fest. Aber: Die Homepage werde regelmäßig aktualisiert. Dort würden demnächst die Programmpunkte in den einzelnen Teilnehmer-Locations sowie der Fahrplan nebst Haltestellen der beiden Shuttle-Busse zu finden sein.

Internet www.wermelskirchener-musik-tour.com.