Mondkalender hilft beim Gärtnern Serie Krähenbach Wermelskirchen

Serie Mein Traumgarten : Mondkalender hilft beim Gärtnern

Es ist altes Wissen, das über Jahrhunderte und Generationen weitergegeben wurde: Gärtnern nach dem Mondkalender, der Aufschluss gibt über die günstigsten Aussaat- und Pflanzzeiten nach dem jeweiligen Mond- und Planetenstand.

„Ich bin da nicht dogmatisch“, sagt Ute Debes, „und wenn es mir zeitlich nicht passt, dann weiche ich ab.“ Aber sie und ihr Mann haben mit ihrem Garten in Krähenbach die Erfahrung gemacht, dass ihnen der Mondkalender beim Säen und Ernten, beim Hegen und Pflegen helfen kann.

Im Mondkalender finden Hobbygärtner Tipps für den geeigneten Zeitpunkt ihrer Gartenarbeiten: „Und wir haben entdeckt, dass die Pflanzen dann wirklich gut gedeihen“, sagt Ute Debes. Erklären könne sie den Einfluss nicht, die Folgen aber in ihrem Garten entdecken. So gibt es etwa Tage, da will sich das Gemüse im Garten von Ute Debes und Ronny Clevenbergh nicht aus der Erde lösen. Möhren sind widerspenstig. „Und dann gibt es Tage, da scheinen die Pflanzen nur darauf zu warten“, sagt die Hobbygärtnerin. Dann reicht schon ein leichtes Ziehen und das Gemüse löst sich. Ähnliches gilt auch für andere Gartenarbeiten, die an einigen Tagen fruchtbarer seien als an anderen.

Allerdings entbinde einen der Mondkalender natürlich nicht davon, auf das Wetter zu achten und Gemüse und Blumen im Blick zu halten. „Aber wir haben schon gute Erfahrungen gemacht“, sagt Hobbygärtnerin Ute Debes.

(resa)
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