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Wermelskirchen: Mittsommernachtslauf wird zum Volksfest

Wermelskirchen : Mittsommernachtslauf wird zum Volksfest

Überragende Teilnehmerzahlen und eine tolle Stimmung erfreuten Läufer, Zuschauer und Organisatoren.

Immer, wenn der längste Tag des Jahres vor der Tür steht, wird Dhünn zum Schauplatz für ein Sportereignis der besonderen Art: Beim vom CVJM ausgerichteten Mittsommernachtslauf treten dann mehrere hundert Läufer jeden Alters an, um in der Abenddämmerung auf anspruchsvollen Strecken ihre Fitness und Ausdauer zu testen. So auch am Samstagabend, als knapp 500 Teilnehmer sich der Herausforderung auf vier verschiedenen Strecken (drei, sechs, zehn Kilometer und Halbmarathon) stellten.

Bei überwiegend gutem Wetter hatte der Lauf Volksfestcharakter: Die Läufer und hunderte Zuschauer feierten gemeinsam ausgelassen, und ein buntes Rahmenprogramm inklusive Livemusik hob noch zusätzlich die Stimmung.

Beim Fest mit dabei war etwa Angelika Häck, die zuvor am 3-km-Lauf teilgenommen hatte. "Die Organisation ist wirklich super", lobte sie. Auch die kurze Strecke hielt derweil schon so manche Herausforderung bereit: "Es ging kräftig bergauf und bergab", erklärte Häck. Umso besser, dass das Begleitprogramm auch für die Läufer ausreichend Gelegenheit zur Zerstreuung bot: Neben Livemusik durch die Wermelskirchener Band "The New Shepherd" gab es etwa eine große Tombola, und für genügend Speisen vom Grill war ebenfalls gesorgt.

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Auch Thorsten Ehrmann feierte fröhlich mit: "Der Lauf und die Kirmes im August sind in Dhünn die Highlights des Jahres", erklärte Ehrmann, dessen zehnjährige Tochter auf der 6-km-Strecke antrat. Ehrmann hatte in den vergangenen Jahren auch mehrmals selbst teilgenommen und war vom herausfordernden Streckenprofil beeindruckt: "Beim 6-km-Lauf geht es über den langen und steilen Anstieg an der Knochenmühle - das ist schon anspruchsvoll".

Noch kräftezehrender war derweil der Halbmarathon: In dieser Disziplin führte die Strecke die Läufer bis hinunter zur Dhünntalsperre. Dabei ging es über Waldwege, die nach den intensiven Regenfällen der letzten Wochen teils schlammig und schwer begehbar waren. "Man kann da schon von einem Halbmarathon mit Cross-Charakter sprechen", erklärte Bernd Wurth vom 14-köpfigen Organisationsteam. Dem sportlichen Vergnügen tat dies jedoch keinen Abbruch: "Die Läufer sind trotzdem begeistert", bestätigte Wurth.

Hellauf begeistert war auch der Organisator selbst - und zwar vom Andrang an Teilnehmern. "Allein von der Firma Ortlinghaus sind fast 100 Leute angetreten, darunter auch der Inhaber - das ist sensationell", schwärmte Wurth. Auch viele Kinder hatten an den verschiedenen Läufen teilgenommen - lediglich beim Halbmarathon war das nicht der Fall, da eine Teilnahme hier erst ab 18 Jahren möglich war. "Besonders beim 3-km-Lauf waren viele Kinder dabei - insgesamt kamen wir dort auf 125 Teilnehmer", resümierte Bernd Wurth.

Einen großen Dank richtete Wurth zu guter Letzt an die zahlreichen Sponsoren: "Ohne sie ginge es nicht", sagte der Organisator.

(RP)