Matinee in Wermelskirchen: Elf Polizeieinsätze, die Strafverfahren nach sich ziehen

Auch Polizisten wurden angegriffen : Straftaten und Platzverweise auf der Matinée

Die traditionelle Matinée bescherte Polizei und Ordnungsamt unerfreuliche Begleiterscheinungen.

Einsatzleiter Andreas Weilermann zog noch in der Nacht zu Dienstag eine Bilanz zum Kirmesmontag. Aus seiner Sicht war sie nicht dramatisch, aber der ansonsten positive Verlauf der Gesamtveranstaltung sei getrübt worden. „Leider hat sich die schöne und friedvolle Stimmung der Matinée 2017 nicht ins Jahr 2018 übertragen lassen.“ Ab dem späten Nachmittag wurden die Polizeikräfte zu insgesamt elf Einsätzen gerufen, die in der Folge zu Strafverfahren führten. Neben einer Sachbeschädigung, Wiederstand gegen Vollstreckungsbeamte und einer Beleidigung mussten die Beamten sechsmal bei Körperverletzungsdelikten einschreiten. Bei zwei weiteren Einsätzen wurden die Beamten tätlich angegriffen und bei einem weiteren beleidigt. Weilermann spricht von aggressiver Grundstimmung einiger stark betrunkener junger Menschen. Eine Frau zeigte an, dass sie auf der Eich gegen 19.40 Uhr von einem Mann gegen ihren Willen am Gesäß angefasst wurde.

Daneben war es in 16 Fällen notwendig, Platzverweise gegen Besucher zur Verhinderung möglicher Straftaten für das Veranstaltungsgelände auszusprechen. Insgesamt acht Personen wurden ins polizeiliche Gewahrsam genommen, weil sie den Platzverweisen nicht folgten oder diese nicht erfolgversprechend waren. Eine alkoholisierte 19-Jährige randalierte noch im Polizeiwagen und in der Zelle weiter.

(pd)
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