Wermelskirchen: Lösungen für Stolperfallen und Barrieren gesucht

Wermelskirchen: Lösungen für Stolperfallen und Barrieren gesucht

Die Mitglieder des Seniorenbeirats haben sich im April mit den älteren Menschen in Dabringhausen unterhalten.

Zu enge Gehwege, die fehlende Versorgung mit Gelben Säcken oder offene Fragen zum Kehrdienst: Den Senioren in Dabringhausen fällt manch ein Stolperstein im Alltag ein - erst recht, wenn sie danach gefragt werden. Und genau darum ging es den Mitgliedern des Seniorenbeirats bei ihrer Informationsveranstaltung im April in Dabringhausen.

Sorgen und Nöte, aber auch positive Entwicklungen in dem Stadtteil sollten im vergangenen Monat in den Fokus gerückt werden. Während der Sitzung des Seniorenbeirats am vergangenen Mittwochnachmittag stellte Christiane Beyer die Gesprächsergebnisse nun vor. Ärger über unerledigte Kehrdienste und Straßenreinigung wurden während des Treffens in Dabringhausen ebenso laut, wie Fragen zum Winterdienst.

Vor allem Probleme auf Gehwegen und Parkplätzen gehören aber zu den Alltagssorgen der Senioren in Dabringhausen: Der große Parkplatz hinter dem Friedhof hat viele Schlaglöcher, der Gehweg an der Mühlenstraße ist von Wurzeln durchzogen und vor allem für Rollatoren und Rollstühle immer schwerer zu meistern. Die Bürgersteige im Dorfkern seien schief, beklagten die Teilnehmer der Infoveranstaltung. Und der Fußweg, der von der Mühlenstraße Richtung Freibad führt, hat unter Unwettern gelitten: Er wurde ausgeschwemmt, die Treppenstufen freigelegt und sei aktuell nicht mehr nutzbar. Bereits im "Geh-Spräch", das der Seniorenbeirat im vergangenen Jahr in Dabringhausen angeboten hatte, wurde der Zugang zum Stadtpark bemängelt: Die Rampe sei zu schmal, zu steil und das Kopfsteinpflaster sei für Rollatoren oder Rollstühle völlig ungeeignet.

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Der Seniorenbeirat will sich dieser Probleme nun annehmen. Gebündelt wurden die baulichen Mängel an den zuständigen Sozialausschuss weitergegeben, der die Aufgaben schließlich an die Verwaltung weiterleiten soll, um praktische Lösungen zu finden. An denen sei auch ihm gelegen, betonte unterdessen der Erste Beigeordnete Stefan Görnert im Seniorenbeirat. Deswegen nahm er nicht nur die baulichen Anregungen mit und versprach, sie mit dem Technischen Beigeordneten Thomas Marner zu besprechen - sondern fand für ein Problem gleich eine praktische Lösung: Die Dabringhausener Senioren hatten bemängelt, dass sie ihre gelben Säcke im Wermelskirchener Rathaus abholen sollen. "Künftig werden wir die gelben Säcke im mobilen Bürgerbüro mitbringen, das wöchentlich in Dabringhausen Station macht", sagte Görnert. Gebe es weitere Anregungen, was das mobile Bürgerbüro mitbringen könne, seien die willkommen, ergänzte er.

Voraussichtlich im Juni soll eine ähnliche Informationsveranstaltung des Seniorenbeirats in Dhünn stattfinden.

(resa)