Wermelskirchen: Linnefe-Brücke rechtzeitig wieder repariert

Wermelskirchen : Linnefe-Brücke rechtzeitig wieder repariert

Die Ortsgruppe des Technischen Hilfswerks (THW) rückte am Samstagmorgen aus, um die schwer beschädigte Brücke wieder zu reparieren – mit Erfolg. Wanderer konnten sie wieder gefahrlos nutzen.

Die Ortsgruppe des Technischen Hilfswerks (THW) rückte am Samstagmorgen aus, um die schwer beschädigte Brücke wieder zu reparieren — mit Erfolg. Wanderer konnten sie wieder gefahrlos nutzen.

Neun Helfern der Ortsgruppe Wermelskirchen des Technischen Hilfswerks (THW) ist es letztlich zu verdanken, dass die vielen Wanderer, die gestern zur Aktion "unverDhünnt" an der Großen Dhünn-Talsperre strömten, die am Donnerstag eingestürzte Brücke über die Linnefe wieder gefahrlos nutzen konnten.

Die kleine Betonbrücke musste gesperrt werden, weil Wassermassen nach starkem Regen das Fundament unterspült hatten, so dass die Brücke absackte und durchbrach. Über diese kleine Brücke führt der Wanderweg entlang der Dhünn von Schöllerhof über Maria in der Aue bis zur Loosenau. Zur Aktion "unverDhünnt" wanderten gestern Hunderte Menschen über diese Route Richtung Staudamm der Großen Dhünn-Talsperre. Auch bei einer Themenwanderung mussten Wanderer die Linnefe-Brücke überqueren.

Das THW sorgte dafür, dass dies wieder gefahrlos möglich war. Betriebshofleiter Volker Niemz, der erst am Freitag von den Problemen an der Brücke erfahren hatte, nahm sofort Kontakt zum THW Wermelskirchen auf. Vize-Chef Thomas Zimmermann und Zugführer Marcus Klaar analysierten daraufhin mit dem Ortsbeauftragten Björn Zanger die Lage vor Ort.

Mit insgesamt neun Helfern rückte das THW am Samstagmorgen aus und sicherte die schwer beschädigte Brücke. "Wir haben mehrere Stützen zurechtgeschnitten und untergefügt", berichtete Zimmermann. Zudem wurde eine neue Lauffläche für die Brücke gebaut. "Wir haben mit Dielen eine Art Laufsteg hergerichtet", sagte Klaar. Dadurch war die Brücke wieder gefahrlos begehbar.

Volker Niemz war erleichtert, dass die Brücke rechtzeitig repariert werden konnte und somit die vielen Touristen ohne Probleme zur Talsperre wandern konnten.

(RP)
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