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Reaktion der CDU-Wermelskirchen: Leßenich: „AfD-Rückzug erspart uns rechte Hetze“

Reaktion der CDU-Wermelskirchen : Leßenich: „AfD-Rückzug erspart uns rechte Hetze“

Auf die Bekanntgabe der AfD Wermelskirchen, bei der Kommunalwahl im September keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten aufzustellen, reagierte die CDU Wermelskirchen erfreut. „Damit bleibt uns rechte Hetze im Rennen um das wichtigste Amt der Stadt erspart“, sagte CDU-Stadtverbandsvorsitzender Stefan Leßenich.

Partei und Fraktion der CDU seien der Ansicht, dass für die „rechte Chaos-Truppe“ im Stadtrat kein Platz sei, heißt es in einer Presemitteilung. „Die völkischen Ansichten der AfD dürfen keinen Einklang in ein Fraktionsbüro im Rathaus finden“, sagt Fraktionsvorsitzender Christian Klicki. Er sei überzeugt, dass die Wähler dem Rechtspopulismus in Wermelskirchen die rote Karte zeigen werden.

„Der neue AfD-Chefpopulist Schäfer fällt in den sozialen Netzwerken lediglich durch Hetze, Spalterei und das Ausspielen von gesellschaftlichen Gruppen auf“, erklärt Klicki. Daher seien die innerparteilichen Konflikte in der AfD nicht verwunderlich.

Eine Kooperation mit der AfD schließt die CDU klar aus. „Für uns als Volkspartei der Mitte mit ihren konservativen, liberalen und christlich-sozialen Wurzeln ist klar, dass es mit der AfD keinerlei Zusammenarbeit gibt“, betonte Leßenich. Weder Karl Springer als aktuelles Ratsmitglied noch Andreas Müßener als ehemaliges AfD-Mitglied im Stadtrat hätten realisierbare Vorschläge gemacht, um das Leben in Wermelskirchen zu verbessern.

Anmerkung der Redaktion: In einer vorherigen Version war Andreas Müßener als ehemaliges Ratsmitglied genannt worden. Es fehlte in dem Zitat lediglich der Zusatz AfD – er sitzt weiterhin im Stadtrat, jetzt für „Zukunft Wermelskirchen“.