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Wermelskirchen: Land würdigt Bogensportprojekt

Wermelskirchen : Land würdigt Bogensportprojekt

Im Rahmen der Initiative "NRW inklusiv" besucht Staatssekretär Dr. Wilhelm Schäffer die "alpha"-Bogenschießanlage. Sie gilt als inklusives Vorzeigeprojekt.

Tolle Auszeichnung für den Verein "alpha" und sein Bogenschießprojekt: Dr. Wilhelm Schäffer, Staatssekretär im NRW-Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales, besucht am 15. August den Verein und seine Anlage in Halzenberg, auf der regelmäßig Menschen mit und ohne Behinderung mit Pfeil und Bogen sportlich aktiv sein können.

"Wir waren überrascht, als uns das Ministerium kontaktiert hat und freuen uns sehr, dass gerade unser Projekt ausgewählt worden ist", sagt Bernhard Schweyher, Geschäftsführender Vorstand des Vereins "alpha". Staatssekretär Schäffer möchte an diesem Tag das Bogensportprojekt und die allgemeine Arbeit bei "alpha" näher kennenlernen. Kinder und Jugendliche werden ihm zeigen, wie man Pfeil und Bogen richtig nutzt. "Und ich denke, er möchte das Ganze dann auch mal selbst ausprobieren", berichtet Schweyher mit einem Lächeln.

Die Idee für das Bogensportprojekt kam im Jahr 2008, für die Patienten des Sozialpsychiatrischen Zentrums (SPZ) wurde eine Gruppe aufgebaut. Mit der Zeit wurde das Projekt immer beliebter, vor drei Jahren konnte in Halzenberg bei Familie Winter eine Halle sowie ein Freigelände für die Bogenschützen angemietet werden. Mittlerweile sind 140 Mitglieder aktiv – Menschen mit und ohne eine Behinderung. Der Verein organisiert mehrere Veranstaltungen im Jahr, zudem können Interessierte an Einführungskursen teilnehmen.

"Das Angebot ist offen für jedermann. Wir haben eine sehr gute Mischung, es gibt keine Berührungsängste", berichtet Schweyher. Bereits im Jahr 2011 wurde "alpha" für das Bogensportprojekt mit dem "AGpR Förderpreis" ausgezeichnet, jetzt folgt die Würdigung im Rahmen der Initiative "NRW inklusiv". Die Auszeichnungen und der anstehende Besuch des Staatssekretärs machen deutlich: Das "alpha"-Projekt gilt als absolutes Vorzeigeprojekt in Nordrhein-Westfalen. "Es ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt", sagt Schweyher stolz.

(RP)