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Wermelskirchen: L 101 wird für 1,5 Millionen Euro saniert

Wermelskirchen : L 101 wird für 1,5 Millionen Euro saniert

Die Straße, die von Dabringhausen nach Altenberg führt, muss neu asphaltiert werden. Beginn der Arbeiten könnte Ende Februar sein - wenn das Wetter mitspielt. Es wird auch Vollsperrungen geben.

Autofahrer, die von Stumpf in Richtung Altenberg fahren, müssen sich auf eine längere Zeit mit Verkehrsbehinderungen einstellen. Der Grund: Die Landstraße 101 muss in Dabringhausen komplett neu asphaltiert werden, weil die Fahrbahn an vielen Stellen stark beschädigt ist. Die Vergabe der Bauleistung erfolgt im Februar, teilt Johannes Szmais, Sprecher des zuständigen Landesbetriebs Straßen NRW, auf Anfrage der Bergischen Morgenpost mit. Sollte alles nach Plan laufen und vor allem auch das Wetter mitspielen, könnten die Bauarbeiten schon bald beginnen. "Wenn es gut läuft, kann es Ende Februar oder Anfang März losgehen", sagt Szmais.

Der Zeitplan sieht so aus, dass die Sanierung der Landstraße bis Ende Mai abgeschlossen wird. Der Landesbetrieb kalkuliert für die Baumaßnahme mit Gesamtkosten in Höhe von etwa 1,5 Millionen Euro, teilt Szmais mit. Bohrungen im Vorfeld hätten ergeben, dass die Straße an vielen Stellen stark beschädigt ist. "Eine Oberflächensanierung würde keinen Sinn machen, da bereits nach einigen Jahren erneut Risse entstehen würden", erklärt der Sprecher und fügt an: "Wir mussten ein detailliertes Sanierungskonzept aufstellen."

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Die Straße wird nun von Stumpf in Richtung Altenberg auf einer Gesamtlänge von 5,5 Kilometern erneuert. Größtenteils soll der Verkehr halbseitig an der Baustelle vorbeigeführt werden. "In einigen Teilstücken werden Vollsperrungen aber leider nicht zu vermeiden sein", bedauert Szmais. Der Landesbetrieb werde die Öffentlichkeit rechtzeitig über anstehende Sperrungen informieren.

Die Landstraße 101 wird - anders als die Kreisstraße 18 von Dabringhausen Richtung Hilgen - keine neue Markierung ohne Mittelstreifen erhalten. "Stand jetzt ist, dass wir diese neue Art der Markierung nicht auftragen werden", berichtet Szmais. Der Grund: Auf den 5,5 Kilometern gebe es mehrere Teilstücke der L 101, auf denen die Straße nicht aufgerissen werden müsse. "Einige Abschnitte bleiben unberührt. Es wäre zu aufwendig, die Markierungen dann entsprechend anzupassen", sagt der Sprecher und fügt an: "Es wäre ein großes Durcheinander und würde letztlich kein einheitliches Straßenbild ergeben."

Die Markierung der K 18 erfolgte nach einer neuen Richtlinie für die Anlage von Landstraßen (RAL). Diese sieht vor, dass auf "Nahbereichsstraßen" der weiße Mittelstreifen wegfällt und stattdessen in beiden Fahrtrichtungen am Rand 50 Zentimeter breite Schutzstreifen gekennzeichnet werden. Ziel ist es, dadurch die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Autofahrer sollen langsamer fahren, auch die Zahl der Unfälle soll reduziert werden. Der Kreis kündigt an, genau zu kontrollieren, wie sich das Fahrverhalten mit neuer Markierung entwickelt.

(RP)