Wermelskirchen Kulturverein will 13 040 Euro jährlich sparen

Wermelskirchen · Der Kulturverein hat jetzt den Fraktionen schriftlich Einsparmöglichkeiten aufgezeigt, damit auch künftig trotz "Giftliste" – jedenfalls bis 2018/19 – weiter in Wermelskirchen ein Tourneetheaterprogramm angeboten werden kann. So würde der Verein auf jährlich 4240 Euro an Zuschuss (bisher: 19 240 Euro) verzichten, was in sechs Jahren eine Einsparung von 25440 Euro bringen würde. Auch im personellen Bereich schlägt der Verein Einschnitte vor: Die Geschäftsführung, die durch die städtische Mitarbeiterin Nadja von Foller als halbe Stelle wahrgenommen wird, könnte auf 30 Prozent reduziert werden. Einsparungseffekt: 8800 Euro jährlich, 52 800 Euro auf sechs Jahre gerechnet. "Damit konzentrieren wir uns auf die Kernaufgaben", so Christel Reetz, die Vereinsvorsitzende. Die eingesparten 20 Prozent machen "Sonderaufgaben" aus, die der Verein über die Jahre übernommen hatte: Organisation von Gedenktagen oder Rathausausstellungen, Neujahrsball und die Koordination der Schülerkulturtage "Lichtblicke". All das würde nicht mehr unter der Leitung des Kulturvereins organisiert, sondern von den Veranstaltern selbst.

Bisherige Berichterstattung unter www.rp-online.de/wermelskirchen

(RP)
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