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Kult-in-Wk vergrößert den Vorstand

Kulturinitiative in Wermelskirchen : Nachwuchsförderung ausbaufähig

Kulturinitiative vergrößert den Vorstand mit Martin de Giorgi und Kai Langenkamp.

Vor dem Hintergrund der im vergangenen Jahr vollzogenen Gründung der Genossenschaft „Kultur-Haus Eigen eG“, dem Kauf des Hauses Eifgen durch die eG und den unlängst abgeschlossenen Pachtvertrag zwischen der eG und der Kulturinitiative Wermelskirchen (Kult-in-Wk) zur zweckgebundenen Nutzung des Traditionsgebäudes, stellte Michael Dierks auf der Jahreshauptversammlung des Vereins fest: „Wir können jetzt einen Strich ziehen und das Geschehen auf breitere Schultern stellen.“

Damit bezog sich der Vereinsvorsitzende nicht nur auf die inzwischen ins Leben gerufenen Arbeitsgruppen für beispielsweise die Buchung von Künstlern, sondern auch auf die vom Vorstand angeregte Satzungsänderung zur möglichen Vergrößerung der Vereinsführung. Die 70 Anwesenden stimmten diesem Ansinnen einstimmig zu und setzten es auch gleich in die Tat um. Mit Martin de Giorgi und Kai Langenkamp vergrößern zwei Kräfte den bisher vierköpfigen Vorstand.
In ihren Ämtern bestätigt wurden der Vorsitzende Dierks, sein Stellvertreter Vorsitzende Michael Regenbrecht und die Schriftführerin Anne Dierks. Dr. Jörg vom Stein übernahm das Amt des Schatzmeisters.

Im vergangenen Jahr habe die Kulturinitiative alleine 109 Konzerte mit 6800 Besuchern durchgeführt – dazu Lesungen, Philosophische Cafés und andere Veranstaltungen, sagte Michael Dierks: „In 2020 rechnen wir mit 7500 Besuchern bei den bereits jetzt terminierten und gebuchten 113 Veranstaltungen im Haus Eifgen.“ Selbstkritisch stellte der Vorsitzende fest: „Nicht erfüllt haben wir die in unserer Satzung festgeschriebene Förderung von Nachwuchskünstlern – dazu müssen wir uns Gedanken machen und eventuell Kooperationspartner dafür finden, damit wir da stärker engagiert sind.“

Wie der scheidende Schatzmeister Michael Mohr in seinem Kassenbericht erläuterte, hat der Verein 145.300 Euro an Einnahmen erzielt, denen 139.100 Euro an Ausgaben gegenüber standen. Durch den Überschuss von rund 6200 Euro wachse das Vereinsvermögen 25.500 Euro, allerdings stünden noch etwa 23.000 Euro an Verbindlichkeiten für das Haus Eifgen-Inventar sowie an Umsatzsteuer aus.

Die Kulturinitiative hat aktuell 161 Mitglieder. Der Verein ist künftig bei einer Anwesenheit von mindestens 25 Prozent der Mitglieder beschlussfähig (bisher ein Drittel).