Wermelskirchen: Kreisel und Burger King in Hünger erst 2015

Wermelskirchen : Kreisel und Burger King in Hünger erst 2015

Das neue Fast-Food-Restaurant in Hünger wird 2015 eröffnet. Das erklärte gestern im Gespräch mit dieser Zeitung Hans-Werner Püttjer von der Firma "PMC Grundstücksgesellschaft".

Das Schweriner Unternehmen entwickelt das Grundstück im hinteren Bereich der Shell-Tankstelle und der Kfz-Werkstatt Herminghaus, wo im nächsten Jahr Burger King errichtet werden soll. Flächennutzungsplan und Bebauungsplan müssen angepasst werden; Zielvorstellung von Püttjer ist, allen Anforderungen so zu entsprechen, so dass in der Dezember-Sitzung 2014 die Beschlüsse dafür gefasst werden können. Erst dann können Kreisverkehr und das Fast-Food-Restaurant gebaut werden.

Der Stadtrat hatte bereits in seiner letzten Ratssitzung in der alten Legislaturperiode den Weg frei gemacht für weitere Planungsschritte - nämlich die Aufstellung eines Flächennutzungsplans und den vorhabenbezogenen Bebauungsplan "Servicestation Hünger". Einen vorhabenbezogenen B-Plan wird es laut Püttjer aber wohl nicht geben - das "Beteiligungsverfahren wird größer als bisher angenommen. Wir arbeiten aber mit Hochdruck jetzt daran."

Inzwischen haben weitere Abstimmungsgespräche stattgefunden, unter anderem mit der Stadt Wermelskirchen und Straßen NRW. Dem Straßenbaulastträger wurden erste Entwürfe für den geplanten Kreisel auf der Landstraße 157 mit Anbindung an die Autobahnauffahrt Richtung Köln und die Shell-Tankstelle vorgelegt. Püttjers Eindruck von diesem Treffen: "Straßen NRW scheint froh, dass die schwierige Verkehrssituation entschärft wird." Was er nicht sagte: Straßen NRW wird sich freuen, nichts dafür bezahlen zu müssen.

Wer die Kosten schließlich übernimmt, sagte Püttjer im Detail nicht. Nur so viel: Shell wird sich ebenso beteiligen müssen wie die Fast-Food-Kette Burger King, die dort ansiedelt, sowie die Grundstücksgesellschaft. Die, so erklärte Püttjer, werde das Grundstück im Besitz behalten; Burger King werde nur Mieter sein.

Burger King wie auch Shell säßen als Partner natürlich auch bei den Planungen mit am Tisch; nur so könne man zukunftsweisend und dauerhaft erfolgreich sein.

Er selbst kennt die Verkehrssituation in Wermelskirchen-Hünger nach eigener Auskunft sehr gut - "ich bin fast schon ,Wahl-Wermelskirchener'", so oft sei er schon zu allen Tages- und Nachtzeiten dort ab- und aufgefahren, meinte er schmunzelnd. "Es ist eine schwierige Situation, auch mit dem Radweg. Aber wir wollen eine Lösung finden."

Begeistert ist der Schweriner Unternehmer von der Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Wermelskirchen: "Die ist fantastisch", schwärmte er gestern im BM-Gespräch. Mit dem Planungsamt sei die Zusammenarbeit sehr konstruktiv.

(RP)
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