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Unternehmerinnen-Netzwerk traf sich in Wermelskirchen: „Kommunikation wird immer komplexer“

Unternehmerinnen-Netzwerk traf sich in Wermelskirchen : „Kommunikation wird immer komplexer“

(tei.-) „Über Dinge, die dich selbst angehen, musst du andere fragen“  – mit diesem japanischen Sprichwort brachte Katja Lotze von den Wuppertaler „Designlotsen“ das Thema des WiNGS-Abends „Marketing im digitalen Zeitalter“ auf den Punkt.

Drei Referentinnen gaben vor rund 30 Gästen des UnternehmeninnenNetzwerkes in den Räumen der Firma steintex unterschiedliche Einblicke in die immer komplexer werdende Welt der Kommunikation.

Designlotsin Lotze führte anhand eines laienhaft gestalteten Briefbogens vor, wie eine professionelle Umsetzung die Gestaltung zum Positiven verändert. Voraussetzung ist, dass der Kunde sich über sich selbst, seine Arbeit und seine Ziele im klaren ist. Wichtig ist auch, wie er gesehen werden möchte. Katja Lotze fragt diese Punkte heute über Module auf ihrer Homepage ab, bevor sie mit der Arbeit für den Kunden beginnt, wie das Grunddesign, den Internetauftritt oder eine Powerpoint-Präsentation. 

Gabriele Kahl, die als Life- und Businesscoach Unternehmer und Selbstständige berät, stellte ihr Podcast-Projekt vor. Das Interesse an solchen selbst gemachten Radioshows wächst in Deutschland ständig: 3,1 Millionen Hörer gehen regelmäßig online, um sich Podcasts anzuhören, wobei die Themen „Geld und Finanzen“, „Liebe und Sex“, „Marketing und Social Media“ sowie „Gesundheit und abnehmen“ die beliebtesten sind. Allerdings gibt es hierzulande nur 500 Frauen, die selbst Podcasts produzieren.

Die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft (RBW) verändert im Moment ihr gesamtes Kommunikationskonzept, wobei Online-Medien eine immer größere Rolle einnehmen. Bianca Degiorgio, die sich bei der RBW um Fachkräftesicherung und Fachkräftemarketing kümmert, berichtete als dritte Referentin des Abends über ihre Erfahrungen auf dem Weg in den „Social Media Kosmos“. Wichtig sei es, mit den Ressourcen zu haushalten und jeden mitzunehmen. „Man tastet sich an die neuen Medien heran, probiert aus und entwickelt neue Ideen“, beschreibt sie das Vorgehen. Und noch etwas hat sich geändert: Der Geschäftsführer muss im Zeitalter von Posts und Tweets nicht mehr über jede Veröffentlichung schauen, um diese freizugeben.