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Wermelskirchen: Kommentar: Vor der eigenen Haustüre kehren

Wermelskirchen : Kommentar: Vor der eigenen Haustüre kehren

Gründlich umdenken müssen wir Wermelskirchener jetzt in sehr vielen Bereichen. Das unabwendbare Spargebot verpflichtet jeden Bürger, der dazu in der Lage ist, mit anzupacken. Das ist und wird unbequem, vor allem unpopulär für alle, die diese neue Marschrichtung dem Bürger "verkaufen" müssen.

Politik und Verwaltung wird sich noch gehörig unbeliebt machen, wenn sie den Sparkurs tatsächlich konsequent verfolgen will. Die Dellmänner haben sich nämlich in einer Anspruchshaltung eingerichtet, die sie jetzt in vielen Bereichen aufgeben müssen: Das tut weh, lässt sich aber nicht ändern. Doch was vom Bürger verlangt wird, ist eigentlich nichts Unmögliches. Denn wer beispielsweise in der Lage ist, beim Betriebshof anzurufen und sich über Laub vor seiner Haustüre zu beschweren und diesen Service auf Kosten der Steuerzahler zu bemühen, der könnte in dieser Zeit auch schnell mal zum Besen greifen und im Wortsinne vor der eigenen Haustüre kehren.

(RP)