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Wermelskirchen: Kommentar: Die bergischen Sturköpfe zähmen

Wermelskirchen : Kommentar: Die bergischen Sturköpfe zähmen

Keine Frage: Die Fronten sind verhärtet. Mit großen Schritten bewegen sich Politik, Verwaltung und ADFC auf einen Prozess zu. Dabei wird es sicher einen Gewinner geben, letztlich werden dann jedoch alle Verlierer sein. Dazu gehört die Stadt Wermelskirchen. Schließlich hatte sie sich im Schnittpunkt der Panorama-Radwege endlich mal einen e Tourismus-Schub durch den neuen Radverkehr erhofft – das Image jedenfalls hat bereits heute gelitten.

Keine Frage: Die Fronten sind verhärtet. Mit großen Schritten bewegen sich Politik, Verwaltung und ADFC auf einen Prozess zu. Dabei wird es sicher einen Gewinner geben, letztlich werden dann jedoch alle Verlierer sein. Dazu gehört die Stadt Wermelskirchen. Schließlich hatte sie sich im Schnittpunkt der Panorama-Radwege endlich mal einen e Tourismus-Schub durch den neuen Radverkehr erhofft — das Image jedenfalls hat bereits heute gelitten.

Es wird Zeit, dass die bergischen Sturköpfe gezähmt werden. Äußerungen im sozialen Netzwerk von Politikern wie "dieser Radfahr-Wahnsinn" lässt keine Sachlichkeit mehr zu. Dahin muss aber wieder zurückgefunden werden. Nur so kann es zu einem befriedigenden Ergebnis kommen.

Anscheinend ist die Verwaltung nicht in der Lage, hier für die notwendige Diskussionskultur zu sorgen. Zu viele Vorurteile gibt es inzwischen. Dann muss eben ein auswärtiger, unabhängiger Fachmann ran, damit auch ohne Prozess ein von allen Seiten akzeptiertes Ergebnis erzielt wird.

(RP/ac)