Wermelskirchen: Kommentar: Bürger-Signal nicht übergehen

Wermelskirchen: Kommentar: Bürger-Signal nicht übergehen

Über 60 000 Euro in nur zehn Wochen – das ist eine beachtliche Leistung. Es zeigt, dass Bürgern das Freibad nicht egal ist. 1000 mal 100 Euro war die Formel, die der Förderverein aufgestellt hatte. Noch liegt das Wunschergebnis nicht vor. Doch es ist ein Signal, dass Politiker nicht einfach übergehen dürfen.

Über 60 000 Euro in nur zehn Wochen — das ist eine beachtliche Leistung. Es zeigt, dass Bürgern das Freibad nicht egal ist. 1000 mal 100 Euro war die Formel, die der Förderverein aufgestellt hatte. Noch liegt das Wunschergebnis nicht vor. Doch es ist ein Signal, dass Politiker nicht einfach übergehen dürfen.

Die Ratsentscheidung über den Haushalt 2012 auf den Monat April zu verschieben, sollte helfen, fair miteinander über Möglichkeiten zu sprechen — eben auch darüber, ob zum Beispiel das Hallenbad sechs oder acht Wochen im Sommer schließt und eine mögliche Kosteneinsparung dem Freibad "gutgeschrieben" werden kann.

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Inzwischen gehen externe Fachleute auf Bitte des Fördervereins auch die Sanierungs- wie auch Betriebskostenliste des Freibades durch. Das wird helfen, wirkliche belastbare Zahlen für 2012 zu ermitteln. Nur so kommt es zu Verhandlungen auf Augenhöhe — und zu einer Entscheidung, die nicht dazu führen darf, dass sich ein Ortsteil abgeschnitten fühlt.

(RP)