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Know-How im Austausch nutzen​

Interkommunale Zusammenarbeit geplant : Know-How im Austausch nutzen

Leichlingen und Wermelskirchen wollen gemeinsame Kompetenzzentren schaffen. Die beiden Kommunen rechnet dafür mit einer Landesförderung.

Die Stadtverwaltung strebt eine Interkommunale Zusammenarbeit mit Leichlingen an. Das kündigte Bürgermeisterin Marion Lück im Haupt- und Finanzausschuss an. Wie die Verwaltungschefin darstellte, soll es dabei vor allem um den Austausch von Know-How und gegenseitigen Einsatz von Personalressourcen gehen. „Das kann mit Leichlingen sehr gut klappen, weil die Blütenstadt und Wermelskirchen auf einem sehr ähnlichen Stand sind“, sagte Marion Lück, die seit ihrem Amtsantritt im November 2020 enge Kontakte besonders zu ihren Amtskollegen in Burscheid und Leichlingen, die genau wie Wermelskirchen zum sogenannten „Nordkreis“ im Rheinisch-Bergischen Kreis gehören.

„Wir wollen uns da gemeinsam auf den Weg machen und bei der Bearbeitung sowie dem Entwickeln der einzelnen Themenfelder kooperieren, um Synergien zu nutzen“, stellte Marion Lück dar. Der Leichlinger Stadtrat würde darüber bereits am Montag, 23. Mai, entscheiden, in Wermelskirchen stünde der Punkt auf der Tagesordnung für die Ratssitzung am 20. Juni. „Zuvor auch noch im Haupt- und Finanzausschuss für ausführlichere Erläuterungen“, blickte die Bürgermeisterin aus.

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Ob diese Interkommunale Zusammenarbeit der Verwaltungen von Leichlingen und Wermelskirchen letztlich zustande käme, könne sie jetzt noch gar nicht sagen, aber die ersten Schritte sollten gegangen werden, sagte Marion Lück: „Es gibt noch viele Details zu klären.“ Diese Kooperation könne im Verlauf auch Thema für den Zukunftsausschuss werden, darüber habe sie mit dessen Vorsitzendem Marco Frommenkord (FDP) bereits gesprochen.

In den Bereichen Arbeitssicherheit, Dokumentenmanagement, Bürgerbeteiligung und Personalentwicklung wollten Leichlingen und Wermelskirchen in gemeinsamen Kompetenzzentren „intensiver zusammenarbeiten“, steckte die Bürgermeisterin die Ziele ab: „In Workshops mit den fachbezogenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern soll genauer spezifiziert werden, welche Wege gegangen werden sollen.“

Die beiden Kommunen rechnen mit einer Förderung durch Landesmittel. Als Regelzuwendung für die Durchführung eines interkommunalen Kooperationsverbundes von zwei Kommunen wird eine Zuweisung in Höhe von 175.000 Euro gewährt, jedoch maximal 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, die unter Beachtung des Wirtschaftlichkeitsprinzips anfallen. Für Städte könne die Interkommunale Zusammenarbeit unter der Formel „Kooperieren statt konkurrieren“ eine Chance sein, um Doppelstrukturen zu vermeiden und strategische Gewichte zu erhöhen.